Le Périmètre intérieur
Von: Marc van Dongen
- Editions d'autre part, Genève, 2018
Le Périmètre intérieur vereint Szenen, die sich in den Strassen oder Häusern Genfs abspielen. Es erforscht den Grenzbereich zwischen urbaner Umgebung und menschlicher Psyche und stellt die Frage nach dem Einfluss, den eine Stadt auf ihre Bewohner ausübt. Der Text steht im Zeichen einer konstanten Spannung zwischen zwei Gegensätzen: Die Beschreibung des öffentlichen Raums wechselt mit privaten Notaten ab, wobei der Erzähler sich mehrmals auf sein «Recht, zu schweigen» beruft, «und sei es auf dem redseligen Weg des geschriebenen Worts». In den letzten Kapiteln verändert sich die Sicht des Ich-Erzählers durch den Blick seines Kindes auf die Stadt. Dieser atemberaubenden Erfahrung, die Stadt mit anderen Augen zu sehen, die den Vater so begeistert, lässt er uns teilhaftig werden. (cg, Übers. rg)