Le Cri du geai
Von: La folle Avoine
- art&fiction, Lausanne, 2024
Unter dem Pseudonym La folle Avoine (der Wildhafer) publiziert die Mehrspartenkünstlerin Pauline Ammann ein vielgestaltiges Werk, Le cri du geai – Espace sous occupations sensibles («der Schrei des Eichelhähers – Raum unter feinfühligen Besetzungen», (art&fiction). Der Roman umfasst mehrere Genres (Poesie, Tagebuch, Essay) aber auch nicht literarische Ausdrucksformen (Geschäftsbriefe, Zeitungsartikel, Fotografie, Zeichnung), anhand derer die Autorin über die Besetzung des öffentlichen Raums nachdenkt. Welche Beziehung unterhalten wir zum Wilden, und inwiefern führt die Kunst über den Aktivismus hinaus? Zwei Fragen, die der Roman zu beantworten versucht – mit der poetischen Kraft seiner Fotografien und mit philosophischer Tiefgründigkeit. (gm Übers. rg)