Le Bleu des origines
Von: Christiane Antoniades-Menge
- Éditions des Sauvages, Genève, 2020
In ihrem Erstling mit dem Untertitel «fragmentierter Bericht» erzählt Christiane Antoniades-Menge im Ton der Erinnerung von der Kindheit und Jugend ihrer Erzählerin Aurélie. Aurélie wuchs in den 1950er und 1960er Jahren im Haus ihrer Grosseltern mütterlicherseits auf, an der schweizerisch-italienischen Grenze. Über Anekdoten teilt sich das alltägliche Leben des Mädchens mit, während ihre Herkunft im Geheimen bleibt. Wo ist ihr Vater, den sie nicht kennt? In einer Reihe offen gelassener Fragen zeichnet sich ein Weg und eine Identitätssuche ab, deren Verlauf auch die Natur der Familienbande infrage stellt, ebenso wie die Art und Weise des Erzählens von Erinnerungen. (alp Übers. rg)