Lauriers amers
Von: Marie Gaulis
- Zoé, Genève, 2009
Maurie Gaulis, Jahrgang 1965, Tochter einer Französin und eines Genfers, ist Autorin verschiedener Sammlungen von Erzählungen, Gedichten und poetischer Prosa. Für die Sammlung Ligne imaginaire erhielt sie 1999 den Pittard-de-l'Andelyn-Preis. Sie ist auch Übersetzerin und hat das griechische Schattentheater-Stück Karaghiozis et le château des fantômes für die Reihe Les classiques du Monde ins Französische übertragen. Dreissig Jahre nach dem Tod ihres Vaters, der im Südlibanon umgebracht worden war, als er dort mit seiner Familie im Auftrag des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes weilte, forscht Marie Gaulis nach den wahren Ursachen, die zu diesem Tod geführt haben. Ihre Nachforschungen führen sie in den Libanon, dann an den Sitz des IKRK nach Genf. Die Rückkehr in die ferne Vergangenheit wecken in ihr auch Erinnerungen an sehr schöne, glückliche Momente, die durch das brutale Ereignis abgeschnitten wurden, welches sie entscheidend geprägt hat.