La Voie verte

Von: Pierre-Alain Tâche

La voie verte , das den Kowalski-Preis 2010 der Stadt Lyon erhielt, ist ein erstaunliches Buch. Es versammelt Texte, die in ruhigem, fast feierlichem Rhythmus dahinfliessen und jenen aus dem Gedichtband _Etat des lieux sehr ähnlich sind. Sie befragen und zeichnen Eindrücke von Begegnungen mit Personen, oft Kindern, Landschaften oder Figuren auf, die im Gedächtnis des Dichters empfindliche Spuren hinterlassen haben und die sich wiederum mit historischen, philosophischen und ästhetischen Bezügen verflechten. Diese Texte bieten eine lichte und nostalgische Lesart der Welt an und tun dies in der zweifachen Richtung einer unruhigen Einsamkeit und eines Zusammenlebens mit den Elementen und den Menschen. Mehr als anderswo oder anders als bis anhin, entwickelt Pierre-Alain Tâche eine Reflexion über das Wesen der Poesie. Er schliesst diese Sammlung mit einem seltsamen und sehr ironischen Gedicht, das sich zum Schluss hin in Prosa auflöst, was die Gelegenheit bietet, einmal mehr die immer fruchtbare Debatte über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Lyrik und Prosa zu lancieren. (fd, Übersetzung von ja)_

La Voie verte