La vie juste
Von: Laure Federiconi
- La Veilleuse, Lausanne, 2025
Der Erzählerin ging es bis vor sechs Jahren gut. Heute verliert sie sich in Müssigkeit, Kräutertees und der passiven Betrachtung des Lebens um sie herum. Weil das Wohlfühl-Gebot es will, beginnt sie mit Yoga und Meditation und sucht in der Erinnerung nach der Wurzel ihres Problems. La vie juste (das richtige Leben) ist «nichts sehr Aktives – Bilder, Sprünge, das Leben draussen». Der Roman ist eine bissige Selbstbetrachtung über die Absurdität des vorgeschriebenen Glücks, eine witzige und verzweifelte Gesellschaftskritik. (mst Übers. rg)