La Trinité bantoue
Von: Max Lobe
- Zoé, Genève, 2014
Nach zwei vielbeachteten Büchern (L’Enfant du miracle, Éditions des Sauvages und 39 rue de Berne, Zoé, Preis «Roman des Romands» 2014), setzt Max Lobe seine sprachlichen Experimente fort. Diesmal gibt er das Wort Mwána, einem jungen Mann afrikanischer Herkunft, der in Genf lebt und mit mannigfaltigen Sorgen zu kämpfen hat: Arbeitslosigkeit, Gesuche um Sozialhilfe und Bedürftigenunterstützung, schwere Krankheit der Mutter... Dies alles spielt sich ab vor grossen, fremdenfeindlichen Plakaten, die einen Teil der Bevölkerung mit schwarzen Schafen vergleichen. Mwána weigert sich jedoch, den Teufel an die Wand zu malen. Er lässt lieber Farben sprechen, warme Worte – kurz, sein Herz. (rb, Übers. rg)