La pozza del Felice
Von: Fabio Andina
- Rubbettino, Soveria Mannelli, 2018
Der namenlose Erzähler ist aus der Stadt in die Hütte seiner Familie im Bleniotal geflohen. Er bittet seinen alten Nachbarn Felice, ihn durch den vom ländlichen Rhythmus und von Begegnungen mit den Dorfbewohnern geprägten Alltag begleiten zu dürfen. Fabio Andinas zweiter Roman schreibt sich in eine Tradition der italienischen Literatur ein, die das bäuerliche Leben in einer extra dafür geschaffenen Sprache evozieren will. Andina webt Dialektausdrücke in ein ansonsten schlichtes Italienisch mit einem parataktischen Satzbau, der die lineare Abfolge der Tage seiner beiden Protagonisten widerspiegelt. (sg, Übers. rg)