La Nuit de la nouvelle
Von: Jean-Pierre Rochat
- La Chambre d'échos, Paris, 2016
In La Nuit de la nouvelle (Die Nacht der Geschichten) überträgt Jean-Pierre Rochat bissig, spritzig und witzig die Märchensammlung in die Zeit der Literaturfestivals. Als Nachfahre einer Scheherazade mit Hang zum Anarchismus, angetrieben von Lust und sexueller Begierde, entwirft er die Erzählung von einer öffentlichen Lesung, in die sich verschiedene Mikro-Geschichten verweben. Der Autor setzt sich in Szene, spielt mit den Erzählkonventionen wie auch mit seinen Fantasien und betrachtet belustigt den Literaturbetrieb, der auf den Geschmack der Bühne und des Spektakels gekommen ist. Er stellt auch das Schreiben in Frage, in einem stark rhythmischen Stil, der die Spontaneität der gesprochenen Sprache imitiert. (ng, Übers. rg)