La grande veronica
Von: Oliver Scharpf
- Mobydick, Faenza, 2012
Auf dem Buchumschlag spannt sich das Gitternetz eines Tennisschlägers vor dem Gesicht von Gabriela Sabatini, Tennisstar Ende der achtziger Jahre. Das Gedicht, im Querformat über eine Doppelseite gedruckt, besteht aus fünfzehn Strophen, deren Kadenz an Kerouac denken lassen. Ein oft frohlockender Fluss aus Assonanzen und Binnenreimen, Zitaten und Bildern, prägenden Erinnerungen und entscheidenden Momenten. Flashes – oder besser: Asse – aus einem einzelnen Vers setzen Akzente «um mit der Poesie etwas Sport zu treiben», wie schon in Uppercuts (Mobydick, 2004) und La durata del viaggio dell’oliva dal martinicocktail (PeQuod, 2007). Aber auch – wesentlicher – weil es manchmal «tatsächlich um Leben und Tod geht». (rd, Übers. rg)