La Compagnie capricieuse

Von: Frédéric Wandelère

Frédéric Wandelère, der Dichter aus Fribourg, verzichtet bei aller Zerbrechlichkeit nicht darauf, vom Glück zu sprechen. Das kleinste Anzeichen davon wird begrüsst: Libelle und Grashüpfer, Boten aus der Kindheit, Schmetterlinge, die ins Zimmer fliegen, oder, weniger flüchtig, weibliche Gestalten, die der Blick streichelt. Den Taucher führen Fische und Krevetten, barocke Geschöpfe, in Kenntnis ihrer wissenschaftlichen Namen nach Rom. In Fribourg machen sich die Freudenmädchen über einen Kunden lustig, in wahren Genrebildern. Der Tod, zerstreut, mäht nur die Freunde nieder; die sieben Kapitel, jedes in seiner Besonderheit, verschliessen die Ohren vor ihm. Eine zarte Spannung zwischen Realität und Sprache, ohne jede Tragik, denn das Gedicht gibt sein Stelldichein, wann immer es will. (cc, Übers. rg)

La Compagnie capricieuse

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