La Bague de Lumnie
Von: Claire Krähenbühl
- Samizdat, Grand-Saconnex, 2015
In La Bague de Lumnie («Lumnies Ring», NdT.) führen Claire Krähenbühl und Gisèle Poncet einen langen Briefwechsel fort mit dichten, schmerzvollen, ratlosen aber nicht verzweifelten Gedichten, zu welchen sich einfache und tiefgründige Zeichnungen gesellen, Anlass zu langen Träumereien. Gedichte und Zeichnungen scheinen einander wechselseitig zu entspringen und fügen sich zu einem faszinierenden Ganzen.
Die Dichterin erhielt den Ring von einer Kosovarin namens Lumnie. Das überraschende Geschenk weckt Gedanken über das Schenken und Teilen, über Sprache und Zeichen. Den Ring schliesst ein Strohhalm, der zu einer wichtigen Metapher wird und in seiner ganzen Fragilität manch anderes Band an Stärke übertrifft. (fd, Übers. rg)