In Sepps Welt
Von: Urs Allemann
- Klever, Wien, 2013
Kombinatorik, Überschreibung und Verfremdung sind grundlegende Strategien, mit denen Urs Allemann seine Gedichte infiziert. Ein Sprachverliebter in Wort und Tat unterzieht er die klassische Lyrik einer poetologischen Verwerfung, um sie sich lustvoll durch den Mund gehen zu lassen. In Sepps Welt präsentiert eine Palette von neuen «Gedichten und ähnlichen Dingen», in denen Allemann seine Arbeit an und mit der Sprache lesbar macht. Leicht will er es damit den Lesenden nicht machen. Das «gedicht ist eine reflexion», seine Lektüre ist somit auch ein Stück rezeptiver Arbeit, am besten laut gelesen. (bm)