In der Fremde sprechen die Bäume arabisch
Von: Usama Al Shahmani
- Limmat, Zürich, 2018
Usama Al Shamhani erzählt in seinem stark autobiografisch gefärbten Debütroman in einer eindrücklichen Sprache vom Leben zwischen verschiedenen Welten. Als junger Mann ist der Protagonist Usama aus dem Irak in die Schweiz geflüchtet, wo er sich ein neues Leben aufbauen, aber den Bezug zu seiner Heimat nicht verlieren will. In der Natur, besonders im Wald, findet er einen Raum, in dem er sich verstanden und frei fühlt. Der Wald ist in diesem Roman Zufluchts- und Erholungsort, aber auch ein metaphorischer Raum, in dem Literatur entsteht. Der Roman zeichnet sich durch eine aussergewöhnliche Sprache aus, die Arabisch und Deutsch, Fremde und Heimat verbindet. (mk)