immeer
Von: Henriette Vásárhelyi
- Dörlemann, Zürich, 2013
Eva macht Ferien auf der Insel Elba mit ihrem Freund Monn. Doch die Freuden des italienischen Strandlebens erreichen sie kaum. Die Ich-Erzählerin spricht mit Tieren, taucht immer wieder ab in Träume und Erinnerungen. Eva denkt an Jan, ihren Geliebten, der an einem Hirntumor gestorben ist. Seit Jans Tod schwebt Eva zwischen Luzidität und Verrücktheit. Wie sich in Evas Leben Wirklichkeit und Traum, Gegenwart und Vergangenheit vermischen, so kombiniert der Text Zitate, Dialoge, Berichte und Beobachtungen zu einem rhythmischen Ganzen. Der für den Schweizer Buchpreis 2013 nominierte Romanerstling der 36-jährigen Autorin überzeugt und berührt als moderner Orpheus-Gesang. (rg)