Hinter den Augen
Von: Ulrike Ulrich
- Luftschacht, Wien, 2013
Eine Untersuchung soll gemacht werden, um herauszufinden, was der Grund sein könnte für die Sehstörung, unter der die Ich-Erzählerin in Ulrike Ulrichs zweitem Roman Hinter den Augen seit einiger Zeit leidet. Ein Stunde dauert die Magnetresonanztomografie, eine lange Stunde, in der sie sich den existenziellen Fragen aussetzt, die immer auch existenzbedrohend sind. In diesem filigran gearbeiteten Roman verbinden sich Sprache, Erzählweise und Geschichten miteinander. Hier entstehen Inhalte durch Sprache, untersucht wird ein Leben mit Sprache. (lst)