Heimkehr nach Fukushima
Von: Adolf Muschg
- C.H. Beck, München, 2018
Wird sich der deutsche Architekt und Schriftsteller Paul Neuhaus als Pionier einer Künstlerkolonie im verstrahlten Gebiet um Fukushima verwenden lassen, mit der die Rückbesiedlung der Dörfer vorangetrieben werden soll? Falls ja, wird dabei die deutlich jüngere Japanerin Mitsuko die zentrale Rolle gespielt haben, die ihm das Gebiet zeigt und ihm immer näher kommt. Heimkehr nach Fukushima ist ein vielschichtiger Roman, in dem Adolf Muschg eine späte Erzählung Adalbert Stifters raffiniert über die Geschehnisse legt und seine Kenntnisse der japanischen Kultur ausspielt. (fb)