Fucile
Von: Odile Cornuz, Übersetzung: Carlotta Bernardoni-Jaquinta
- Capelli, Mendrisio, 2024
Im Gespräch mit Valeria Versari führt Carlotta Bernardoni-Jaquinta durch ihren Übersetzungsprozess von Odile Cornuz’ Roman Fusil. Sie unterstreicht, mit welcher Meisterschaft die Autorin das Thema der psychologischen Gewalt angeht, in einer subtilen Sprache, die eher andeutet als offen beschreibt, und die sich zusammen mit den beiden Hauptpersonen entwickelt. Die Übersetzerin erzählt, welche Herausforderung es war, diese Feinheiten zu bewahren, und vor welche Aufgaben Odile Cornuz’ Buch sie stellte. Da sind zum Beispiel die Zeichnungen, die anstelle einer Kapitelüberschrift treten, oder die Wahl, Personen und Orte namenlos zu lassen, und so die universelle Gültigkeit des Romans zu bewahren. (vv Übers. rg)