Et à la fois je savais que je n'étais pas magnifique
Von: Jon Monnard
- L'Âge d'Homme, Lausanne, 2017
Der erste Roman von Jon Monnard erzählt die kurze Erfahrung des jungen Schriftstellers Coska, der von der berühmten Kleidermarke Martha Kahl eingestellt wird. Coska verliert sehr schnell seine Illusionen und merkt, dass er im Milieu der Mode zum Scheitern verurteilt ist. Welches ist der Platz des Buches in einer Gesellschaft, die sich ganz dem schönen Schein und der Äusserlichkeit hingibt? Reduziert sich die Rolle des Autors heute nicht darauf, wie die Models, die auf dem Laufsteg eine neue Kleiderkollektion präsentieren, mit einem Buch aufzutreten, das niemand lesen wird? Der Roman versucht, eine Verbindung zwischen der Modewelt und der Literatur herzustellen – dabei entgeht er selbst nicht ganz den Mechanismen, die er kritisiert. (rb, Übers. rg)