Es geht fast immer ein Wind
Von: Klaus Merz, Raphael Urweider
- Wolfbach - Die Reihe 22, Zürich, 2015
Renshi-Gedichte bilden einen poetischen Reigen, bei dem mehrere Schreibende zusammen finden, um gemeinsam an einem Kettengedicht zu schreiben. Dabei werden die einzelnen Glieder eins nach dem anderen verfasst, aneinander anschliessend, um so über das Eigene hinauszuweisen und eine kollektive Poesie des Moments zu schaffen. Im Frühjahr 2014 haben sich in Tokyo vier Dichter und Dichterinnen aus der Schweiz und aus Japan zusammen gefunden, um zweisprachig einen solchen lyrischen Reigen in der japanischen Tradition des «renga» zu verfassen. (bm)