Erzählen macht Sinn

Von: Li Mollet, Elisabeth Wandeler-Deck, Wolfram Malte Fues

Unter einem Motto des Komponisten György Kurtag: «Es passiert etwas, und es wird geantwortet» – haben Li Mollet, Wolfram Malte Fues und Elisabeth Wandeler-Deck ein Buch komponiert, das gleichermassen Erzählung wie Reflexion über das Erzählen ist. In Erzählen macht Sinn entwickeln sie drei persönliche Textspuren, die sich im beweglichen Wechsel gegenseitig ergänzen und durchdringen. Die experimentelle Anlage findet nach und nach zu einer übergeordneten Gemeinsamkeit, die sich auch ins Biographische öffnet. Im Rückblick eines Cyborgs erscheint das menschliche Erzählen abschliessend in einem sanften, nostalgischen Licht. (bm)

Erzählen macht Sinn

Nachwort von Florian Neuner

Die Autoren haben miteinander ein Buch geschrieben. Nein, nicht Satz für Satz, wie die Surrealisten es versucht haben. Auch nicht Kapitel um Kapitel einen Roman wie Autoren der deutschen Romantik. Sondern als Folge von Texten, die zwischen Essay und Erzählung, Novelle und Kurzgeschichte, Prosa und Lyrik changieren. Die Reihenfolge ist weder zufällig noch mechanisch: «Es passiert etwas, und es wird geantwortet» (György Kurtag). (Buchpräsentation Edition Howeg)

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