Dieser neue Band präsentiert Hennings’ vielschichtigen Beitrag zu Dada mit einer bislang einmaligen Fülle an literarischen Texten, Dokumenten, Bildern und Fotografien. Erstmals werden ihre unveröffentlichten Manuskripte aus der Dada-Zeit vollständig abgedruckt. Zeugnisse von Zeitgenossen wie Julio Álvarez del Vayo, Hans Arp, Leonhard Frank, Ferdinand Hardekopf, Richard Huelsenbeck, Suzanne Perrottet oder Tristan Tzara erschliessen Emmy Hennings’ Bedeutung für die Zürcher Dada-Bewegung. Und eine biografische Zusammenstellung der Freunde und Dada-Mitstreiter zeigt ihre intensive lokale und internationale Vernetzung. Holzschnitte, Zeichnungen und Gemälde von Künstlern wie Hans Richter oder Reinhold Rudolf Junghanns sowie zahlreiche Porträtfotografien vermitteln schliesslich einen ganz neuen visuellen Eindruck von Hennings’ Selbstinszenierungen und ihrer Aura.
(Buchpräsentation
Scheidegger & Spiess Verlag)