Die Zartheit der Stühle

Von: Jürg Beeler

Der alternde Theaterschauspieler Matteo trauert um seine verstorbene Geliebte Zofia. Er flüchtet in ein italienisches Kaff, sitzt auf der Piazza und trinkt Espresso, bis ihn die sogenannte Vergangenheit einholt. Diese Vergangenheit heisst Vera, ist Komponistin und zieht Matteo sofort in ihren Bann. Nach und nach wird klar, dass die beiden weit mehr verbindet als die flüchtige Sommeraffäre, die sie eingehen. Die Zartheit der Stühle ist ein lakonisches Kammerspiel, welches einmal mehr aufzeigt, dass die Dinge oft anders scheinen, als sie sind. (ts)

»Mit Tischen und Stühlen bin ich immer gut ausgekommen, sie haben sich immer auf mich gefreut.« (Dörlemann Verlag)

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