Die Welt nach dem Kino

Von: Christian Zehnder

Man muss solche Literatur lieben, und wer sie liebt, taucht ein und geniesst. Die Rede ist von Christian Zehnders zweitem Roman Die Welt nach dem Kino. Lorenz führt ein unscheinbares Leben, zuerst als Platzanweiser im Kino, dann als Bibliothekar in einer russischen Bibliothek. Später nimmt er eine Stelle im Kopiergeschäft an. Das fremde Tagebuch mit dem Titel «Moskau wird immer kleiner» könnte eine Wende in Lorenz’ Leben bedeuten. Als Lorenz der Lehrerein Iris begegnet, könnte etwas entstehen, eine Liebe könnte beginnen. Wenn nicht der Verfasser Jonas auftauchte … Der Konjunktiv überwiegt in diesem Roman, dessen Geheimnisse wunderbar zu den nebligen Herbsttagen passen. (lst)

Die Welt nach dem Kino
»Leider kann man ja Liebe nicht teilen.« Lorenz, einst Platzanweiser in einem Kino, arbeitet in einem Kopierladen. Als er das Tagebuch eines Diplomaten binden soll, hält er ein Exemplar für sich zurück und schenkt es ungelesen Iris, einer Jura-Studendin, in die er sich verliebt hat. Überraschend taucht Jonas, der Diplomat, wieder auf  - und entdeckt die verloren geglaubte Kopie bei Iris. Die geheimnisvolle Geschichte einer Ménage-à-trois, ein dichter, kluger Roman über Liebe, Freundschaft und die Passanten in unserem Leben. (Klappentext dtv)

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