D'ici qu'à sa perte

Von: Mary-Laure Zoss

Der 2021 im Verlag für zeitgenössische Poesie Faï fioc erschienene Band D’ici qu’à sa perte kreist um Fragen des Verlusts, mit einer speziellen Aufmerksamkeit für unsere Haltung und unsere Gemütszustände gegenüber dem, was unausweichlich scheint: Vergessen, Verfall, Entbehrung, Tod. Mary-Laure Zoss’ dichte und anspruchsvolle poetische Prosa ist organisch verbunden mit den Orten, die sie durchwandert, wobei sie sich zuletzt einen Weg ins Licht bahnt, so dass man «beinah aufs Neue die der Welt verborgene, geschändete Sprache der Anfänge« vernimmt. (ala Übers. rg)

> avant qu’ils aient à ramasser leurs propres cendres, > qu’ils s’envoient par le fond ; en étroit territoire emboîtent > ce qui reste — rien n’est moins sûr, laissent advenir un > appel ou un cri en-deçà de toute parole, comme graine > enfouie dans l’ornière, leur dernière étoile (Mary-Laure Zoss, D'ici qu'à sa perte, éditions Faï Fioc)