Des êtres presque transparents
Von: Louise Bonsack
- Presses inverses, Prilly, 2024
In ihrem ersten Roman erschafft die Lausanner Autorin Louise Bonsack eine dystopische Welt, in der laut der Regierung alles Schriftliche Naturkatastrophen verursacht, für Attentate verantwortlich ist, Krankheiten auslöst. Deshalb müssen alle Medien, die Texte transportieren, zerstört werden, und Kinder dürfen nicht mehr lesen noch schreiben lernen. Personen, die Schriften besitzen oder verbreiten, werden «derealisiert». Diese geschickt konstruierte Erzählung beschwört die Macht der Fiktion: eine Illusion von Realität erzeugen, bewegen, die Erinnerung an die Vergangenheit bewahren, uns aber auch zum Nachdenken bringen und dazu anstiften, «die Realität zu verändern». (cg Übers. rg)