Der Spartaner

Von: Tom Zürcher

In seinem Roman Der Spartaner lässt Tom Zürcher den jungen Insassen einer privaten Psychiatrie reden. Vor den unablässigen Fragen der Ärztin sich windend, schäkert, witzelt und kalauert der brillante Kopf, dass es eine Freude ist. Erst allmählich wird kenntlich, was der wahre Kern der Geschichten rund um den mysteriösen Spartaner, ein Schulfreund mit schlechtem Einfluss, ist, und was für ein Übel den Patienten in der Tiefe seiner Seele quält. Zürchers Roman unterhält mit rasanten Dialogen und schafft es, glaubwürdig das Leichte mit dem Schweren zu verbinden. (fb)

Der Spartaner
Ein junger Mann Mitte zwanzig findet sich unversehens in einem »Hotel ohne Fenster« wieder – einem Privatsanatorium, in das er nach dem letzten Treffen mit seinen ehemaligen Schulkameraden eingeliefert wurde. Sein bester Freund, den alle nur den Spartaner nennen, hatte bei dieser Zusammenkunft eine Pistole gezogen. Minutiös hält der Protagonist alle Gespräche und Erlebnisse im Sanatorium fest. In täglichen Sitzungen versucht die Ärztin, die ihm zwischenzeitlich gefährlich nahekommt, seiner Faszination auf den Grund zu gehen, die der Spartaner auf ihn ausübt. Entspringt sie dessen beharrlicher Weigerung, ein normales Leben zu führen? Tatsächlich kommt nach und nach etwas zum Vorschein, womit niemand gerechnet hat – auch die Ärztin nicht. Mit seinem Roman Der Spartaner hat Tom Zürcher ein dichtes, tragikomisches Psychogramm eines Menschen geschaffen, der am Erwachsenwerden gehindert wird und dessen Weltsicht den Leser in ihren Bann zieht. (Buchpräsentation Lenos Verlag)

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