Der seltsame Fremde

Von: Christian Haller

Christian Hallers Reiseroman Der seltsame Fremde erzählt von der Begegnung des Fotografen Clemens Lang mit einem »Causeur« auf der Höllenfahrt zu einer Fachtagung in der Metropole einer ehemaligen englischen Kolonie. In Anlehnung an Twains phantastische Erzählung Der unheimliche Fremde sinniert ein diabolischer Dandy treffend über Sein und Scheitern sowie die visuelle Wahrnehmung. Schließlich zeigt Hallers Faust sein fotografisches Portfolio nicht den Fachkollegen, sondern im heimatlichen Wohnzimmer seiner Lebensgefährtin Sarah, einer Astrophysikerin und Liebhaberin Dantes. Der Roman über Photographie und Kosmologie, über die Kunst und das Leben überzeugt mit seinen imposanten Sprachbildern. (kfr)

Der seltsame Fremde
Als der Fotograf Clemens Lang eine unerwartete Einladung in eine ferne Metropole erhält, fühlt er sich geehrt. Er beschliesst zu reisen, um seine Arbeiten einem internationalem Publikum vorzustellen. Doch bereits am Flughafen trifft er einen Fremden, der behauptet, sein Begleiter zu sein. Dem Fotografen fallen zwar ein paar Seltsamkeiten an dem älteren Herrn auf, doch schon bald führt dieser ihm eine Welt vor, die undurchschaubaren Gesetzmäßigkeiten gehorcht. Während am Kongress internationale Experten über die Wahrnehmungsgeschichte, über den Bruch zwischen analoger und digitaler Fotografie diskutieren, arbeitet Clemens Lang an einer Fotofolge. Er dringt mehr und mehr in das Labyrinth der Metropole ein, gerät dabei aber auch zusehends in die eigenen Irrgänge. Und sein zwielichtig diabolischer Begleiter konfrontiert ihn nicht nur mit seiner Vergangenheit, sondern auch mit überraschenden Befunden der Zeitgeschichte. (Klappentext Luchterhand)

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