Der Mann mit den zwei Augen

Von: Matthias Zschokke

Matthias Zschokke erzählt in seinem neuen Roman von einem gewöhnlichen Mann, der ins Alter gekommen ist und soeben seine Frau verlor. Sie nahm sich das Leben. Er bleibt in der Welt zurück, und geht fortan seiner einsamen Wege. Von einem andern Menschen können wir ohnehin nichts wissen, wo wir uns selbst kaum kennen. Zschokkes Roman schwankt gefährlich zwischen absurdem Witz und bedrückender Entfremdung. Er ist einerseits das ausgebuffte Porträt eines Jedermann – zugleich erzählt es vom Menschen als einem im Kern einsamen, geradezu heroisch misanthropischen Wesen. (bm)

Der Mann mit den zwei Augen
Matthias Zschokke schreibt vom scheinbar alltäglichen, entdeckt in ihm das Einzigartige, Schöne, Traurige und Komische. Und er erzählt ganz nebenbei eine diskrete Liebesgeschichte. «Kaum ein anderer Autor vermag das Leiden an der Gegenwart so vergnüglich zu schildern und gleichzeitig so brillant in Frage zu stellen wie Matthias Zschokke.» (Thomas Feitknecht, NZZ am Sonntag) (Klappentext Wallstein Verlag)

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