Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit

Von: Dana Grigorcea

Dana Grigorcea, 1979 in Bukarest geboren und seit 2007 in Zürich lebend, leiht ihre Stimme einer Frau die, zurück in ihrer Heimatstadt Bukarest, als Kader in einer Bank arbeitet. Weil Victoria Opfer eines Banküberfalls wird, erhält sie einen Erholungsurlaub zugesprochen. Sie nutzt die Zeit, um mit Freunden und Verwandten die Stadt ihrer Jugend neu zu entdecken. Dabei begegnet sie alten Liedern und Witzen, sie erinnert sich an kindliche Unbeschwertheit und erzählt absurde Anekdoten, die von der Autorin in eine heiter dahin fliessende Erzählung eingebettet werden. Unterschwellig wird darin aber eine dunkle Geschichte spürbar. (bm)

Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit
Eine Bank wird überfallen und in der Folge die Angestellte Victoria vom Dienst beurlaubt, um ihr traumatisches Erlebnis zu verarbeiten. Eben erst in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, nutzt sie die Zeit, um das Bukarest ihrer Kindheit, aber auch der Gegenwart zu erkunden. Sie begegnet der alten Näherin auf ihrem Podest, dem Bankräuber, ihrem ehemaligen Liebhaber und dem Sohn der ermordeten Nachbarn wieder, während sie im heißesten Sommer seit Jahren im Cabrio durch die Stadt fährt mit ihrem Freund, der ihr einen Heiratsantrag macht. (Buchpräsentation Dörlemann Verlag)

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