Das alles hier, jetzt

Von: Anna Stern

Mit das alles hier, jetzt. taucht Anna Stern in die Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen hinab. Der Tod von Ananke lässt eine Freundesschar ebenso fassungs- wie hilflos zurück. Zusammen mit Cato, Eden, Vienna und anderen droht die Erzählerin von diesem schicksalhaften Ereignis innerlich erdrückt zu werden. Ein linksseitig abgedrucktes Trauerprotokoll wird rechtsseitig begleitet von einem Strom loser Erinnerungen an glückliche Tage der Kindheit und Jugend. Trauer wie Erinnerung bleiben wie in einem Kokon gefangen – bis, nach 150 Tagen, Vienna eine ebenso verrückte wie rettende Idee hat. (Beat Mazenauer in Viceversa 15, 2021)

Ananke stirbt jung nach kurzer Krankheit und hinterlässt im Freundeskreis eine unerträgliche Lücke. Die Freunde trauern und beschwören die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit: die Erlebnisse in Kinder- und Jugendtagen, die enge Verbundenheit der gesamten Gruppe, wunderschöne Sommer, auch erste Konflikte. Die Freunde suchen verzweifelt, finden aber keinen Ausweg aus ihrer Lähmung. Bis eine radikale Idee alles erneut auf den Kopf stellt: Auf geht’s zu einem befreienden Road-Trip, mit einem ganz klaren Ziel… (Buchpräsentation, Elster & Salis)

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