Cristina

Von: Eleonore Frey

Mit Cristina findet Eleonore Frey für die beklemmend-alltägliche Geschichte von jugendlicher Unerfahrenheit, einer ungewollten Schwangerschaft und einer brutalen, religiös grundierten Erwachsenenmoral eine fein austarierte, novellistische Form. In einer unspektakulären, genau gesetzten Sprache gibt sie ihrer Titelheldin jene «Geschichte», die diese zur Überwindung des Traumas einer entwendeten Mutterschaft und zu einem Neuanfang braucht. (pu)

Eleonore Frey erzählt in *Cristina* die Geschichte einer jungen Frau, fast noch ein Mädchen, das durch die erste Liebe schwanger wird. Sie darf ihr Kind nicht behalten, die Mutter und die Kirche nehmen es ihr weg. Cristina wird Hebamme werden, sie wird Kinder zur Welt bringen helfen und eine späte Liebe finden – aber die Suche nach dem eigenen Kind wird nie aufhören. (Engeler, Neue Sammlung)

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