Chambranles et embrasures
Von: Pierre Yves Lador
- L'Aire, Vevey, 2013
Chambranles et embrasures bezaubert mit einer erotischen Initiationsgeschichte. Der Erzähler, Molekularforscher, betätigt sich zwecks Umschulung als Hausierer. Er sucht einsame Frauen zuhause auf und rezitiert ihnen seine Gedichte, ihren Avancen nicht abgeneigt. So lernt er Eliane und ihre eigenartige Bleibe kennen. Die Dame des Hauses führt ihn in Duo oder Triole zum grossen Orgasmus. Ebenso wortreich wie Scheherazade aus Tausendundeiner Nacht erlaubt sich unser Vertreter zahlreiche Abschweifungen. Lässt er uns auch im Glauben, der Graal sei zwischen Schenkeln zu finden, so liegt der Schatz doch nicht am Schweifende sondern in der Wollust einer sinnlichen, erfinderischen Sprache. (cc, Übers. rg)