Ceux-là qu'on maudit
Von: Mary-Laure Zoss
- Fario, Paris, 2016
Der Band mit Prosagedichten folgt den Verlorenen, den Entgeisterten, den «alten Kindern» von früher oder heute, den Schweigsamen, Stammelnden, denen, die mit den Wörtern auf Kriegsfuß sind, sich in Brennnesselfeldern verlieren, bis in die Sturmböen auf die Berge steigen. Rau, aufmerksam, manchmal abgehackt gesellt sich Mary-Laure Zoss’ Stimme zu ihnen, ans Ende der Theke, mit den Fersen im Farn, auf die Schwelle, an der das Gleichgewicht verloren zu gehen droht, wo die Wut aufblitzt. In der Kälte eines Winters vertraut die Autorin der Spracharbeit und dem Menschlichen und versucht, das «Unerwartete» zu erfassen. (ng, Übers. rg)