Aster
Von: Pascale Favre
- art&fiction, Lausanne, 2017
In einer schönen grafischen Erzählung hinterfragt Pascale Favre unsere Beziehung zu den Tieren, indem sie ihre Kinderliebe zu Aster beschreibt, einem Hasen mit ausgeprägtem, künstlerisch-komödiantischem Charakter, der sich jedoch nicht gerne anfassen liess. In schlichten, fast schematischen Bildern zeichnet sie die Lebenswelt der Jahre 1970-1980, der sie die dichten und expressiven Porträts des Hasen auf weissem Grund gegenüberstellt. So entwickelt Aster eine starke Präsenz. Die Erinnerung an diesen speziellen Hasen führt gleichzeitig zur Frage, was uns mit den Tieren verbindet und was uns von ihnen trennt, und wie sie unsere Fantasie bevölkern. (cg, Übers. rg)