Adrien Pasquali, chercher sa voix entre les langues
Von: Pasquali Adrien
- Zoé, Genève, 2011
Zehn Briefe: ein Abschied von einem Schriftsteller, etwa zehn Jahre nach seinem Tod. Mit diesem Gruss an einen Schweizer Autor, Sohn italienischer Einwanderer, eröffnet Jerôme Meizoz seinen Band mit Betrachtungen in nachdenklichem Ton. Behutsam und zart spricht der Walliser Autor und Dozent an der Universität Lausanne von dem Briefwechsel, der ihn während einiger Jahre mit Pasquali verband, bevor sich dieser das Leben nahm. Die jetzt veröffentlichten Briefe führen den Gedankenaustausch fort. So befasst sich Meizoz mit dem Platz des Schriftstellers in der Schweiz, mit seiner Einsamkeit, seiner Bedeutung in der Gesellschaft. Es folgen vier Hefte, Écrits de la boîte noire ("Schriften aus der Black box"), die die persönliche Anrede der Briefe beibehalten, sich aber als Kommentar der Schreibarbeit von Meizoz verstehen. Parallel zu dieser Veröffentlichung erscheint beim Verlag Zoé ein Essayband über Adrien Pasqualis Arbeit als Schriftsteller, Wissenschaftler und Übersetzer. Diese von Sylviane Dupuis gesammelten Essays regen die Literaturwissenschaft dazu an, sich mit dem Werk des Autors zu befassen, das bis jetzt selten analysiert wurde. (ej, Übers. rg)