A Dime a Dozen
Von: Stefano Marelli
- Rubbettino, Soveria Mannelli, 2016
Stefano Marelli überraschte 2013 Leser und Kritiker mit seinem Romanerstling Altre stelle uruguayane, der ein grosses erzählerisches Talent erkennen liess. 2014 folgte ein Band mit Kurzgeschichten, Pezzi da 90. Der zweiter Roman A Dime a Dozen bestätigt die Stärken und die Schwächen dieses sprachgewandten Autors, indem er stilsicher aber auch etwas oberflächlich verschiedene Stimmen und Zeitebenen vermischt, geprägt von einer leidenschaftlichen Liebe zur Literatur. Der Titel bezieht sich auf eine angeblich unveröffentlichte Novelle von Hemingway, die wiedergefunden und dann für immer verloren wird. Um sie herum ranken sich Geschichten von Liebe und Freundschaft, von Entdeckungen, vom Norditalien der 60er-Jahre, der Wüste und einer Reise zu den Wurzeln in die USA, vom ersten Weltkrieg und dem Paris der 20er-Jahre, voller Emigranten, Künstler und Trinker. (clo, trad. rg)