Walter Vogt
Walter Vogt wurde 1927 in Zürich geboren. Der Professor für Radiologie in einem Berner Spital und bürgerliche Familienvater publizierte 1965 einen ersten Erzählband, Husten (Diogenes). Diese literarischen Debüts trugen ihm den Zorn vieler Berufskollegen sowie schlagartige Bekanntheit ein. Vogt vollzog eine Umorientierung. Er wurde Psychiater, experimentierte mit Drogen, erprobte die Homosexualität, engagierte sich für die Ökologie, präsidierte die Gruppe Olten, und publizierte zugleich in schnellem Rhythmus Romane, Theaterstücke, Novellen, Essays, Reden und mehr. Er starb 1988 an Krebs.