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Grisélidis Réal

Le noir est une couleur

«J'ai toujours aimé les Noirs. Le noir., couleur du mystère, s'incrit dans l'ombre de toutes choses et les pénètre comme un philtre, les ramenant à la grande nuit des origines.»

Die ersten Seiten dieses autobiografischen Romans mit seinem aufwendigen Stil erzählen die Geschichte der Flucht der Autorin nach Deutschland mit ihren beiden Kindern, die sie vor der sorgfältigen Aufsicht über den Vormundschaftsdienst und vor Bill aus einer Psychiatrie gerettet hat. Sie erzählt vom Hunger, von der Weigerung der Nonnen und Sozialarbeiter, ihnen zu helfen. Sie widersetzte sich drei Monate lang, bevor sie einen «unehrlichen» Weg findet, der es erlaubt, ihre Familie zu ernähren. Ihr erster Kunde, ihn beschreibt sie als «ein vor Vergnügen grunzendes Schwein, ganz feucht vor Freude". Es folgen mehr oder weniger düstere Erfahrungen in Nürnberg. Der Job kommt zurück. Ihre Klienten sind schwarze amerikanische Soldaten. Aus einem Gartenhaus gejagt, wo sie mit ihren beiden Kindern Zuflucht gefunden hatte, zog sie mit Bill nach München, der sie schlug. Sie erzählt eine wunderbare Nacht mit einem Schwarzen, einem Sergeant der US-Armee, der sie in seinem blauen Cadillac mitnimmt. Er wird für sie und ihre Kinder bei den Zigeunern einen Unterschlupf finden. Der Sergeant verschwindet, Bill taucht wieder auf. Grisélidis prostituiert sich weiterhin; die Kinder gehen in die Schule. Sie entkommt dem Tod, fängt sich Syphilis ein, sie betreibt Drogenhandel, von Marokko nach Deutschland, wird mit einem Inder zusammenleben, der sie zur perfekten Hausfrau machen will. Sie hält es drei Tage aus. Ihre wahre Familie sind die Zigeuner. Im Nachwort schreibt sie: "Heute sind dreissig Jahre vergangen, seit ich nach Deutschland gegangen bin (....) Die Zeit ist wie Wasser vergangen. Die Spuren sind intakt, ausgewaschen und in mein Gedächtnis eingearbeitet." - Eine autobiografische Geschichte, die ebenso ergreifend wie fesselnd ist, zwischen Hyperrealismus und Traumwelt.

(Sabine Pirolt)
Der Text ist erstmals 2013 in L'Hebdo Hors-série: «Littérature Suisse, 100 livres essentiels» erschienen.

Übersetzung des Titels: (Schwarz ist eine Farbe)

Editions d'en bas, Lausanne 1989

ISBN: 978-2-8290-0120-8

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