Startseite

  • Agenda

  • Journal

  • Lesetipp

  • Neuerscheinungen

  • Nachrichten

  • Festivals

Beitragen

Möchten Sie, dass Ihre Webseite im Suchindex erscheint?

Sie sind Autor oder Verleger und planen ein Buch oder eine Veröffentlichung?

LiteraturSchweiz

Einstellungen

LiteraturSchweiz

Index librorum prohibitorum

Kurz notiert, schnell gelesen Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 5

Der Index librorum prohibitorum wurde erstmals 1559 von der vatikanischen Glaubenskongregation unter dem Pontifikat von Paul IV. erhoben. Er sprach Verbote aus über Bücher, die für theologisch falsch, für häretisch oder für unmoralisch gehalten wurden. Der Spielraum war breit und abhängig davon, ob ein Buch überhaupt eingeklagt wurde. Nicht alle Bücher, die verhandelt wurden, gelangten zuletzt auch auf den Index. Die Auswahl geschah nicht zuletzt nach sprachlichen Gesichtspunkten, denn die Prüfer der Glaubenskongregation verstanden im Grunde nur Latein, Italienisch und Französisch. Deshalb schaffte es Heinrich Heine erst mit seiner französischen Übersetzung auf die Verbotsliste. Was auf den Index kam, war so das Resultat gleichermassen von Zufall und Kalkül. Hitlers „Mein Kampf“ wurde weder verhandelt noch verboten. Der Index librorum prohibitorum wurde letztmals 1948 aufdatiert, und 1954 nochmals ergänzt. 1966 wurde er unter Papst Paul VI. ausser Kraft gesetzt. (bm)

An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 4: Wärmespender 2

Alle Artikel

viceversalittérature

«Journal berlinois 1973-1974» de Max Frisch

Critique

viceversaliteratur

«Ich wünsche, wir begegneten uns neu» von Jacqueline Moser

Rezensionshinweis

viceversaletteratura

«Uscirne fuori» di Fabio Andina

Recensione

viceversalittérature

«Charlotte Delbo» de Ghislaine Dunant

Critique

viceversaliteratur

«Dorffrieden» von Lorenz Langenegger

Rezensionshinweis

LiteraturSchweiz

Bibliothekarische Gründlichkeit

Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 8