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Agenda

14.00 Uhr
fESTIVALittéraire – Das grosse Sommerlesen
Arno Camenisch, Eugène, Paula Fürstenberg, Wolfram…
Berner GenerationenHaus
Bern

Agenda

17.30 Uhr
Image Afrique Stadtsprachen: Der Klang von Sprache…
Jùmọké Bọlanle Adéyanju, Wilfried N'Sondé, Goitseo…
Rhybadhüüsli St. Johann
Basel

Agenda

25-06-2017
Richisauer Literatursommer
Martin Walser
Gasthaus Richisau
Klöntal

Agenda

25-06-2017
Die falsche Frau
Lorenz Mühlemann, Markus Staub
Schweizer Zither-Kulturzentrum
Trachselwald

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Bücher zum Fressen (und Trinken): Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 25

Journal

Die Freiheit des Autors: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 24

Journal

Mitteilungen: Bewerbungsfristen für Double-Literaturplattform

Journal

Zensur und Irrtum II – Sperma oder Spema?: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 23

Journal

Mitteilungen: SIKJM-Jahrestagung 2017

Journal

Zensur und Irrtum I: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 22

Lesetipp

Alexandre Voisard, La Poésie en chemins de ronde: «La Poésie en chemins de ronde» des Jurassiers Alexandre Voisard, 1930 geboren und eine der wichtigsten Stimmen der Lyrik der Romandie, versammelt Gedichte und Prosafragmente über die Unmöglichkeit, die Poesie zu definieren. Einige Aussagen widersprechen sich, lassen etliche Fragen über das Schaffen des Dichters offen – seine Hoffnungen, seine Misserfolge – und bieten dem Leser ein breites Spektrum von Richtungen, von daher vielleicht der Plural des Titels («Chemins de ronde» ist der Wehrgang rund um die Stadtmauern, Anm. d. Ü.).

Lesetipp

Vanni Bianconi, Ora prima: In diesen «Langgedichten», aus denen sich Bianconis Gedichtband zusammensetzt, dominiert der narrative Atem, der diese unruhigen Verse durchzieht. In ihnen scheint sich das lyrische Ich unter dem Gewicht der sich Ausdruck verschaffenden Realität zu verirren. Gleichwohl entwickelt sich ein Perspektivspiel, bei dem sich vordergründig das Sehen – der bevorzugte Sinn fürs Registrieren und Interpretieren der Wirklichkeit – abspielt. Es ergibt sich eine problematische Sicht, von der die vielfältigen Oxymorone – die vor allem um den Kontrast Hell-Dunkel (Licht/Schatten) kreisen –, die verwirrenden Wiederholungen sowie die Ambiguität von Zeit und Raum Zeugnis ablegen. Auch die Vielfalt von Orten und Protagonisten hilft diese allgemeine Orientierungslosigkeit des lyrischen Ichs zu bestimmen, das damit kontrontiert ist, «das Getrappel der Geschichte weiterzutragen»und es im Anschluss wie folgt präzisiert: «in einer Geschichte von Verlassenwerden und Verlangen / ist man und liebt man die Rückkehr der Erinnerung». Über dieses dehnbare und polyphone Gerüst entwickelt der Gedichtband in erster Linie Reflexionen über die Beziehung des lyrischen Ichs zur Erinnerung, zum Gedächtnis, zum Krieg, zum Schreiben, usw., was im letzten Gesicht sinnbildlich zur geliebten Frau führt: «Weit geöffnet und finster, damit man es nicht sehe / dein Auge, meine Liebe.»(Andrea Grassi, übers. von Christoph Roeber)

Lesetipp

Giorgio Orelli, Un giorno della vita / Ein Tag im Leben: Giorgio Orelli wird vornehmlich als Dichter rezipiert. Deshalb überrascht es nicht, dass auch seine Prosa, die er hinterlassen hat, eine genuin poetische Optik und Handschrift verraten. Im schmalen Erzählwerk tupft er alltägliche Situationen hin, lässt Menschen einander begegnen und hält Stimmungen luzide fest. Wenn daraus ein narrativer Strang entsteht, so ist dieser stets auch der Findigkeit der Leserschaft geschuldet. Die Sammlung beginnt mit einem «Scherzo», das musikalischer Satz und Scherz zugleich ist. Eine kurze absurde Begebenheit, die trockene Lakonie und surrealistischen Witz verrät. In den anschliessenden Texten kehrt sich die Stimmung ins gewöhnlich Alltägliche, dennoch behalten sie stets etwas Irrlichterndes und unterschwellig Widerborstiges. Leise schwingen Melancholie und unerfüllte Sehnsüchte mit. Jeder Tag enthält «in gewisser Weise das ganze Leben», zitiert Pietro de Marchi den Autor im Vorwort. Und er fügt an, dass es Orelli wohl darum gegangen sei, «auf kleinem Raum all das zu verdichten, was man im Lauf einer Existenz mit Freude und mit Schmerz erlebt». Das ist der Kern dieser Prosa, weniger das Erzählte an sich. Was sie auszeichnet, ist eine Souplesse, die sich atmosphärisch in grösster Gelassenheit manifestiert, und in einem stilistischen Eigenwillen, der Orellis Prosatexte einzigartig macht. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Jochen Kelter: Wie eine Feder übern Himmel. weissbooks.w.

Neuerscheinungen

Dumenic Andry: Sablun. Chasa Editura Rumantscha.

Nachrichten

Swissinfo Culture RSS: Fotografische Reise in die Weiten des Innern

Boersenblatt News: Marktforschung für Independents: LG Buch kooperiert mit GfK Entertainment

lit21: Theater – Angermünde: Dorf feiert Jubiläum mit neuen Heiden von Kummerow

lit21: Efeu – Die Kulturrundschau vom 24.06.2017 – Literatur

lit21: Miljenko Jergovic: „Die unerhörte Geschichte meiner Familie“ – Ein fetter Hase namens Göring

Festivals

22. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

5. Openair Literatur Festival Zürich