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LiteraturSchweiz

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Agenda

16.00 Uhr
Aprillen

Schlachthaus Theater
Bern

Agenda

16.00 Uhr
Alain Deneault - rencontre le 27.4.2017
Librairie du Boulevard/éditions Lux
Librairie du Boulevard - Genève
Genève

Agenda

17.00 Uhr
Ein (W)Ort für die Lyrik
Thilo Krause, Walle Sayer
Kulturhaus Odeon Brugg
Brugg

Agenda

17.00 Uhr
Ceramics – Die Keramikerin Sonja Duò-Meyer
Sonja Duò-Meyer
Haupt Buchhandlung
Bern

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

The Comstock Law: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 11

Journal

Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?: Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?

Journal

«Verbrennt mich!»: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 10

Journal

Mitteilungen: Bewerbungsfristen für Double-Literaturplattform

Journal

«La Nuit de la nouvelle» de Jean-Pierre Rochat: Critique par viceversalittérature

Journal

«Atlas Hotel» von Bruno Pellegrino: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Lesetipp

Perikles Monioudis, Im Äther / In the Ether: Die Griechen sahen im Äther die «quintia essentia», das fünfte Element, seither aber hat sich dieser Stoff in der Geistes- und Naturgeschichte verflüchtigt. In seiner Poetikvorlesung «Im Äther» für das Massachusetts Institute of Technology (MIT) skizziert der Autor und Funker Perikles Monioudis eine kurze Geschichte des Äthers, und mit seiner Hilfe an einen andern Stoff zu erinnern: die Poesie. Auch in ihr geht es um Vakuum, Leerräume und Flüchtigkeit. In seiner Gegenüberstellung von Poesie und Wissenschaft legt er es nicht auf das Trennende, sondern auf das Verbindende an. «Dichtung als Kategorie der Wissensgewinnung», der Äther als Fluidum zwischen harter und weicher Empirie. Wissenschaft und Poesie begegnen sich dabei an einem dritten Ort: in der Erzählfigur eines Funkers, der Gedichte schreibt und die meiste Zeit auf hoher See verbringt. Dieser Funker spürt Resonanzen und Frequenzen nach, um schliesslich zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Wörter wie Funksignale funktionieren. Um Strom zu sparen, gelte beim Funken «das Gebot der kleinsten Leistung». Ähnliches verhält es sich in der Poesie: Das einfachste ist das richtige Wort; das Wort, das sich diskret im Äther verflüchtigt. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Werner Morlang, So schön beiseit: Mit einem Zitat von Robert Walser - «Ich war so hübsch, so schön beiseit» - führt uns der leidenschaftliche Leser Werner Morlang an die Ränder der literarischen Berühmtheit. Im Untertitel seines Buches verspricht er «Sonderlinge und Sonderfälle der Weltliteratur», mit gutem Recht, denn eine Vielzahl der von ihm porträtierten Autorinnen und Autoren sind keineswegs aus Gründen der literarischen Qualität in Vergessenheit geraten. Die Reihe von Peter Altenberg über Wenedikt Jerofejew und Rahel Sanzara bis zu Robert Walser gibt Einblick in ein verkanntes poetisches Universum. Während letzterer zunehmend an Resonanz gewinnt, ähnlich wie Italo Svevo oder die japanische Hofdame Sei Shonagon, sind andere bis heute gänzlich ungelesen geblieben. Zum Beispiel der illustre Saint-Evremond (1613-1703), in dessen Schriften epikureisches Geniessertum und universelle Bildung eine «delikate, deliziöse» Verbindung eingehen. Morlangs kurze Porträts, die er während Jahren für die Zeitschrift «du» verfasste, stellen nicht die eigene Belesenheit heraus, sie wollen schlicht nur aufmerksam machen auf lohnende Lektüren abseits der ausgetretenen Pfade. Der Autor ist seinen Fundsachen – wie es einst auch Hermann Hesse war – ein ebenso liebender wie überzeugender Fürsprecher. Wer seine Texte liest, möchte jedes der präsentierten Werke gleich eigenhändig vornehmen. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Andri Peer, Poesias – Gedichte: Im Schatten der Berge werden die Menschen klein. In ihren Herzen findet die Erhabenheit einen Widerhall und macht sie zugleich gross. Diese ambivalente Erfahrung spiegelt sich in der Lyrik des Engadiner Dichters Andri Peer (1921-1985). «Der See / ist Spiegel / auch dem, / der nicht hineinschaut», heisst es in einem seiner Gedichte. Der Mensch kann sich nicht entziehen, deshalb gibt sich das lyrische Ich ganz den ihn umgebenden Eindrücken hin. Es empfängt die Natur, nimmt sie in sich auf, und es antwortet darauf mit seinen persönlichen, intimen Empfindungen. Es ist ein Geben und Nehmen, der Dichter schwingt sich bei aller Demut zum Gesprächspartner auf. In den Wolken erkennt er eine «flüchtige Zeichnung der Liebe», die sein Herz öffnet. Hügel, Flüsse, Wege sind «nur Lettern einer Schrift, / die ich lese / mit zitternder Hand». Das Schauen, Empfinden und Schreiben werden auf derselben Wellenlänge eins. Andri Peer gilt als Neuerer in der rätoromanischen Literatur. Er war, wie Iso Camartin im Nachwort der von ihm edierten Ausgabe schreibt, «mit den poetologischen Verfahrensweisen» der modernen Lyrik vertraut. Er variiert die verschiedensten Formen, er hält sich ans klassische Versmass und rhythmisiert in freien Versen. Subtil reimt und alliteriert er - wobei die zart hingetuschten kurzen Gedichte den stärksten Eindruck hinterlassen: «Eir sch'eu'm perd, / suna offert / adüna / ad üna» (Auch wenn ich / mich verlier, / nur einer / bin ich zugedacht, nur dir).
(Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Walter Mehring: Verrufene Malerei. Elster Verlag.

Neuerscheinungen

Thomas Poeschel: Der Nestor. Elster Verlag.

Nachrichten

Boersenblatt News: Tessa Debus zum Frauenanteil auf Geschäftsführerebene: "Leitung braucht Zeit, Kinder brauchen Zeit"

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Welttag des Buches und des Urheberrechts

Aprillen: Berner Lesefest

31. Salon du livre in Genf

Fantasy Basel

Abu Dhabi International Book Fair