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LiteraturSchweiz

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Agenda

03-12-2016
Coccicontes
Médiathèque Valais
Médiathèque Valais Sion
Sion

Agenda

03-12-2016
Lesung mit Performance «Von Dada bis Gaga» - Lyri…
Fuhlo Wackelbart
Volkshaus Zürich
Zürich

Agenda

03-12-2016
liest aus ihrem neuen Erzählband «Unwetter»
Brigitte Schär
Altstadt Buchhandlung
Bülach

Agenda

03-12-2016
Lesung
Emil Zopfi
Stadtbibliothek Biel
Biel

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

«Malax» de Marie-Jeanne Urech: Critique par viceversalittérature

Journal

«Mut zur Mündigkeit» von Beat Sterchi: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Journal

Sammlerunglück: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 48

Journal

«Manifeste incertain 5» de Frédéric Pajak: Critique par viceversalittérature

Journal

«Hier können Sie im Kreis gehen» von Frédéric Zwicker: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Journal

«Clous» de Agota Kristof: Critique par viceversalittérature

Lesetipp

Roman Graf, Niedergang: Ein junges Paar aus Berlin bricht zu einer Tour in die Schweizer Berge auf. André und Louise wollen hoch hinauf und scheinen für ihr Abenteuer gut gerüstet. Doch je näher sie dem Gipfel kommen, desto mehr entfernen sie sich voneinander. In seinem Roman spielt Roman Graf mit dem archaischen Motiv der existentiellen Begegnung am Berg. Energie und Willensstärke, aber auch die innere Zerrissenheit des Helden spiegeln sich in einer kraftvollen, gleichwohl poetischen Sprache.

Lesetipp

Christian Haller, Die verschluckte Musik: Aus Bruchstücken einer schwindenden Erinnerung erhellt Christian Hallers Roman die Geschichte einer Familie. Seine Mutter wuchs in Rumänien auf, in einer Epoche, als Bukarest noch als ‹Paris des Ostens› galt. Der Grossvater war Fabrikdirektor, doch politische Instabilität zwang die Familie 1926 zur Emigration in die Schweiz. Selbst 70 Jahre später fühlt sich die Mutter des Erzählers noch als eine Fremde, die ihre familiären Wurzeln nostalgisch verklärt. Alarmiert durch ihre schwindende Erinnerungskraft fühlt sich der Erzähler, von Beruf Altertumsforscher, dazu veranlasst, selbst nach Bukarest zu reisen, um nach Zeugnissen des verlorenen Paradieses zu suchen. Dabei wird er konfrontiert mit dem Elend eines Landes, das von Mitte der Zwanzigerjahre bis zum Sturz Ceausescus 1989 unter national-faschistischer und stalinistischer Despotie litt. Kunstvoll und subtil konfrontiert Christian Haller in seinem Roman den privaten Familientraum mit der Zeitgeschichte. Der Versuch des Ich-Erzählers zur literarischen Rekonstruktion bleibt dabei stets tastend, vorsichtig, wie es sich für einen Altertumsforscher gebührt. Kreisend, vermutend sucht er nach Einstichpunkten, sorgsam legt er vor sich die unterschiedlichen Grabungsfunde aus, um sie zu ordnen und zu interpretieren, ohne je den spekulativen Charakter seines Tuns zu leugnen.  (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Hugo Ball, Ein Krippenspiel. Bruitistisch: Hugo Ball hatte gewiss ein Faible fürs Mystische, das sich in den 1920er Jahren deutlich bemerkbar machte. In seinem „bruitistischen“ Krippenspiel von 1916 tritt es freilich noch ganz hinter das lautmalerische Sprachspiel zurück. In seiner Version der Weihnachtsgeschichte zielt er ganz auf den Kontext des Geschehens, indem er das Lamm „bähen“, das Öchslein „muhen“, den Esel „iahen“ und die Sterne „zzzzcken“ lässt. Mit knisterndem Stroh und dem Glöckchenklang „bim bam“ ergibt sich ein Klangteppich, worin das Christkind stumm gebettet liegt. Die Ankunft der drei Könige verändert nichts, denn Josef („parlez vous français“) und die Fremden aus dem Morgenland („rabata, rabata, bim bam“) sprechen aneinander vorbei. Zuletzt öffnet sich der Blick prophetisch in die Zukunft: Maria „sah einen Berg und drei Kreuze aufgerichtet“, sie schaut das Ende der Geschichte, während bereits Hammer und Nagel zu hören sind. Balls närrisches Krippenspiel in 7 Bildern war bei der Aufführung am 31. Mai 1916 ein Fest für die Sinne, das nur von wenig Verkündigungs-Gerede unterbrochen wurde. Die Spielenden Ball, Arp und Freunde fühlten sich – ist zu vermuten – wohl in ihren lautmalenden Rollen. Dem trägt die neue Ausgabe im SJW Verlag Rechnung mit einer opulenten Illustration. Die grob collagierten Köpfe der Protagonisten sind mit üppigem Farb- und Bronzedruck ausgezeichnet. Nebenher demonstriert die zweisprachige Ausgabe, wie sehr sich Deutsch und Französisch lautlich unterscheiden. Aus dem engelhaften „do da dorum darum“ dort wird hier ein „ti ta tidam tadam“. Nur gelacht wird allenthalben gleich, „hahaha“. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Wolfram Höll: Und dann / ... 3 Stücke. Suhrkamp Verlag.

Neuerscheinungen

Milo Rau: Das Kongo Tribunal. Verbrecher Verlag.

Nachrichten

lit21: Buchiger Monatsrückblick – November 2016

lit21: Laurie Penny

lit21: Literatur: „So a hübsches Katzerl“

lit21: Belletristik: Offene Worte

lit21: Der literarische Katzenkalender 2017

Festivals

Guadalajara International Book Fair: Gastland: Grossbritannien

SKOOB skoobalibre: Rencontre autour de l’édition contemporaine, Genève

Litprom Literaturtage 2017

Lyrikfestival Basel

Bieler Gespräche