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Agenda

13.00 Uhr
Bügeltisch und Pfarrkirche
Verena Hartmann-Roffler
Stadtbibliothek Chur - Arcas
Chur

Agenda

17.30 Uhr
Reportage sur l’étranger que l’on porte en soi : u…
Luba Jurgenson
Bibliothèque cantonale et universitaire Fribourg / Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg
Fribourg

Agenda

18.30 Uhr
Humortage Liestal 2017
Joachim Rittmeyer
Kantonsbibliothek Baselland
Liestal

Agenda

19.00 Uhr
Gourrama
Glauser Quintett
Hänkiturm
Aadorf

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

The Comstock Law: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 11

Journal

Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?: Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?

Journal

«Verbrennt mich!»: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 10

Journal

Mitteilungen: Bewerbungsfristen für Double-Literaturplattform

Journal

«La Nuit de la nouvelle» de Jean-Pierre Rochat: Critique par viceversalittérature

Journal

«Atlas Hotel» von Bruno Pellegrino: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Lesetipp

Theo Candinas, Raccolta tardiva / Spätlese: Fast hundert Gedichte legt uns Theo Candinas in seiner «Spätlese» vor. Wir kennen den Schriftsteller mehr als Erzähler, der eine scharfe Zunge hat und kein Blatt vor den Mund nimmt, seit Jahrzehnten mit Obrigkeit und Kirche hart ins Gericht geht, Sozialkritik übt und unermüdlich für seine Ideale einer gerechteren und ehrlicheren Welt kämpft. Wir denken an den Autor der berühmten Figur Gion Barlac, wir denken an Candinas anprangernde Texte wie «Tè-Tuà». Ein halbes Jahrhundert nach Candinas ersten beiden Gedichtbänden (erschienen 1959 und 1966) folgt nun der dritte: Ein dichterisches Vermächtnis des über Achtzigjährigen: Eine Mischung aus dem zornigen, aufmüpfigen und polternden Candinas und dem sensiblen Dichter mit der leisen Stimme der «Poesias sin pupi blau» / «Gedichte auf blauem Grund» und der «verhaltene[n] Träne, der verlorene[n] Liebe» oder der rätselhaften Metaphern wie im Abschlussgedicht «XXV»: «Melli gadas stilletada / cul cunti e cul marti / scultschenad’e violada / noss’amur / cul caltschiel strunglada / lu puspei levada / per vegnir sbittada / torturad’ a mort / noss’amur / senza fin e mort.» (Mevina Puorger, , 2011)

Lesetipp

Georges Haldas, Boulevard des Philosophes: Georges Haldas war ein glänzender Chronist auf den Spuren seiner Zeit und seiner Stadt, Genf. Im 1966 erschienenen «Boulevard des Philosophes» erzählt er von seiner Jugend im Plainpalais -Quartier. Behutsam tastet er sich hinein in ein beschattetes Labyrinth, um sich einem rätselhaften Menschen zu nähern: «l'homme, mon père». Die väterliche Heimat liegt weit entfernt in der Ägäis, auf der griechischen Insel Kephalonia. Er heiratet in eine bürgerliche Familie im calvinistischen Genf ein, wo er mit seinem südländischen Temperament indes stets ein Fremder blieb – auch sich selbst gegenüber. Er passte sich an, aber er scheiterte beruflich. So ging ein Riss durch ihn selbst hindurch: Er war gebildet, liebenswürdig und tolerant, zugleich konnte er ungeduldig, jähzornig und mit Hass gegenüber dem ‹Volk› reagieren, was ihn zeitweise sogar mit Georges Oltramares faschistischer Bewegung sympathisieren liess. Der Chronist Haldas fokussiert sich jedoch nicht allein auf die schwierige und oft schmerzliche Beziehung zum Vater. Er bettet sein Porträt vielmehr ein in den trägen Alltag im Quartier einerseits und andererseits in die Unrast der 1920er und 1930er Jahre, als die politische Erregung am 9. November 1932 mit einem tödlichen Armeeeinsatz gegen eine Demonstration von Arbeitern kulminierte. Sensibel und lebendig zeichnet er so das Bild eines geliebten, verletzten Menschen, in dessen Leben sich die Kämpfe der Epoche spiegeln. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Reto Hänny, Flug: Das Begrüssungsgeschnatter der Gäste verstummt auf einen Schlag. Denn dem Jungen, der eben noch lärmend ein Flugzeug spielte, hat der genervte Grossonkel den Jahrmarktspropeller für immer zerbrochen. Ein kleines Kindheitstrauma, das aber noch beim erwachsenen Erzähler, der sich auf einem Alpenflug befindet, einen unaufhaltsamen Erinnerungsstrom in Bewegung setzt. Ausführlich reiht Reto Hänny in seinem zweiten Roman «Flug». Bruchstücke aneinander: von der Kindheit in den Bergen, über die Schulzeit in Ruch (ein Anagramm der Bündner Kantonshauptstadt Chur, das schon den Titel für Hännys Erstling «Ruch» abgab), bis hin zu den Jugendunruhen der 1980er Jahre und ihrer polizeilichen Unterdrückung in Zürich. «So könnte es ohne weiteres gewesen sein: Vom Berg in die Stadt verschlagen und so weiter.» Derart träumt der Autor mit offenen wie skeptischen Augen weiter vom Fliegen. Zwischendurch erzählt er noch die Geschichte der Aviatik und ihrer Fortschritte beispielhaft am Leben des französischen Flugpioniers Blériot. Kein überhöhter Held eines Rekordflugs über den Ärmelkanal von 1909. Denn zum Flug gehört eben auch immer die Bruchlandung. Und so lässt die Phantasie den Autor im Alpenflieger bei der Landung im Nebel zerschellen. Hänny endet seinen «Flug»-Roman mit einem einzelnen, nebulös mehrdeutigen Wort: «untergetaucht».PS: Hänny hat seinen Roman in einer Version von 2007 sprachlich und inhaltlich akzentuierter «übermalt». (Severin Perrig)

Neuerscheinungen

Désirée Scheidegger: Aaregeflüster. Knapp.

Neuerscheinungen

Andreas Schwab: Anderberg. Offizin Verlag.

Nachrichten

lit21: “Freiheit ist ein Wort, das niemals schweigt.”

lit21: Litauische Literatur auf dem Blauen Sofa

lit21: Der Preis der Leipziger Buchmesse ist weiblich!

lit21: Hannah Frey – Clean Eating Basics

lit21: Natascha Wodin: Dann spielt die Mutter Chopin

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St. Galler Literaturtage Wortlaut