Startseite

  • Agenda

  • Journal

  • Lesetipp

  • Neuerscheinungen

  • Nachrichten

  • Festivals

Beitragen

Möchten Sie, dass Ihre Webseite im Suchindex erscheint?

Sie sind Autor oder Verleger und planen ein Buch oder eine Veröffentlichung?

LiteraturSchweiz

Einstellungen

Agenda

20.00 Uhr
«Die Launen des Tages»
Arno Camenisch liest
Staziun Bistro Bahnhof Lavin
Lavin

Agenda

25-02-2017
Von Bunin bis Sorokin. ÜbersetzerInnen aus dem Rus…
Dorothea Trottenberg, Rosemarie Tietze, Franziska …
Literaturhaus Zürich
Zürich

Agenda

25-02-2017
12. Thuner Literaturfestival - Festivalsamstag
Shida Bazyar, Barbi Markovic, Jürgen Becker, Andy …
Kleintheater Alte Oele
Thun

Agenda

25-02-2017
Die Eroberung von Izmail und Menschen im August
Sergej Lebedew, Michail Schischkin
Literaturhaus Zürich
Zürich

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

«Journal berlinois 1973-1974» de Max Frisch: Critique par viceversalittérature

Journal

«Ich wünsche, wir begegneten uns neu» von Jacqueline Moser: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Journal

«Uscirne fuori» di Fabio Andina: Recensione di viceversaletteratura

Journal

«Charlotte Delbo» de Ghislaine Dunant: Critique par viceversalittérature

Journal

«Dorffrieden» von Lorenz Langenegger: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Journal

Bibliothekarische Gründlichkeit: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 8

Lesetipp

François Beuchat, Le Moineau dans un bocal: Naach seiner Proust-Lektüre und dadurch nachahltig angeregt schrieb François Beuchat ein Konvolut von achttausend Seiten nieder. Der Verleger Pascal Rebetez entdeckte diese poetische Prosa und entschied sich, Auszüge daraus zu veröffentlichen. Nach «L’Inadapté» (2005) erscheint «Le Moineau dans un bocal», eine Wiederbegegnung mit dem ausgefeilten und nostalgischen Stil des 1945 im Jura geborenen Autors, der von der Gesellschaft zurückgezogen im Berner Jura lebt.

Lesetipp

Werner Morlang, So schön beiseit: Mit einem Zitat von Robert Walser - «Ich war so hübsch, so schön beiseit» - führt uns der leidenschaftliche Leser Werner Morlang an die Ränder der literarischen Berühmtheit. Im Untertitel seines Buches verspricht er «Sonderlinge und Sonderfälle der Weltliteratur», mit gutem Recht, denn eine Vielzahl der von ihm porträtierten Autorinnen und Autoren sind keineswegs aus Gründen der literarischen Qualität in Vergessenheit geraten. Die Reihe von Peter Altenberg über Wenedikt Jerofejew und Rahel Sanzara bis zu Robert Walser gibt Einblick in ein verkanntes poetisches Universum. Während letzterer zunehmend an Resonanz gewinnt, ähnlich wie Italo Svevo oder die japanische Hofdame Sei Shonagon, sind andere bis heute gänzlich ungelesen geblieben. Zum Beispiel der illustre Saint-Evremond (1613-1703), in dessen Schriften epikureisches Geniessertum und universelle Bildung eine «delikate, deliziöse» Verbindung eingehen. Morlangs kurze Porträts, die er während Jahren für die Zeitschrift «du» verfasste, stellen nicht die eigene Belesenheit heraus, sie wollen schlicht nur aufmerksam machen auf lohnende Lektüren abseits der ausgetretenen Pfade. Der Autor ist seinen Fundsachen – wie es einst auch Hermann Hesse war – ein ebenso liebender wie überzeugender Fürsprecher. Wer seine Texte liest, möchte jedes der präsentierten Werke gleich eigenhändig vornehmen. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Leo Tuor, Giacumbert Nau: Lustig ist das Leben auf der Alp. Das war einmal, vielleicht. Etwas anderes erzählt Leo Tuor, der selbst Autor und Hirte ist. Sein Held Giacumbert Nau ist ein Aussenseiter. Auf der Alp lebt er mit seinen Tieren in einfachen, ja primitiven Verhältnissen. Es ist ihm lieber so. «Er glaubte nicht, dass der Mensch gut sei», schreibt der Erzähler über ihn. Von den Politikern, Polizisten, Pfaffen und dem ganzen Pöbel drunten im Tal droht ohnehin nur Verdruss. Nicht einmal eine anständige Hütte bauen sie ihm. So lebt Giacumbert im Unfrieden mit der Welt, mit Gott und mit sich selbst. Es wäre ein trauriges Leben, wären da nicht die Tiere, die er hütet und beschützt. Das einfache, den Wetterkapriolen ausgesetzte Dasein als Hirte auf der Alp gleicht einem Exerzitium, dem sich Giacumbert Nau demütig unterwirft. Zugleich hat es seinen Sinn längst verloren. Dieses Schwanken ist es, das Tuor in eine ebenso spröde wie bildhafte Sprache bringt. Wie Giacumbert macht auch sein Erzähler nicht viele Worte. Leo Tuors Buch ist ein Prosapoem, das anschaulich berichtet und sogleich wieder ins Schweigen verfällt. Mal überkommt es Giacumbert, zu schimpfen und fluchen, mal hält er demütig inne und lauscht auf die Leere. Diese Wechselhaftigkeit verleiht dem Buch seinen speziellen Zauber. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Lukas Bärfuss: Hagard. Wallstein Verlag.

Neuerscheinungen

Luise Maier: Dass wir uns haben. Wallstein.

Nachrichten

lit21: Sartana – noch warm und schon Sand drauf

Boersenblatt News: Arbeitskreis für Jugendliteratur: Umzug in München

Boersenblatt News: Spiritualität: Zuhause in zwei Zelten - Ein spirituelles Lesebuch

SRF Literatur RSS: Lukas Bärfuss' bedenkenswertes Porträt unserer Gesellschaft

lit21: Wir müssen reden … mit David Hugendick

Festivals