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Rauschdichten Bern mit Jess Jochimsen
Renato Kaiser, Sam Hofacher, Valerio Moser, Jess J…
Musigbistrot Bern
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28-06-2016
Und dann fängt die Vergangenheit an - Lesung/Buchv…
Yves Rechsteiner
Bachletten Buchhandlung
Basel

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28-06-2016
Weltliteratur im Fokus: Goethes West-östlicher Div…
Professor Mireille Schnyder, Universität Zürich
Villa Grunholzer
Uster

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28-06-2016
Jean-Jacques Rousseau, misanthrope?
José Lillo, Mathieu Menghini
MRL - Maison de Rousseau et de la Littérature
Genève

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Mit den Augen: «Man liest mit den Augen.» –– Zitat: Georges Perec An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 24: Büchermorde

Journal

Avis: En raison du débat dans les médias en Suisse romande, l’association Autrices et auteurs de Suisse AdS appelle ses membres à signer la déclaration suivante, qui vise à attirer l’attention sur les termes d’une rémunération équitable du travail littéraire. Un auteur a lancé un débat qui court actuellement dans les médias romands en demandant d’être rétribué pour ses interventions et les lectures publiques de ses textes. Un important représentant d’une chaîne de librairies lui a répondu par un texte sans appel : il lui paraît invraisemblable que les autrices et les auteurs puissent vivre de leur plume. Des réactions se sont également fait entendre du côté français. Ainsi Vincent Monadé, président du Centre national du livre, a pris position dans la discussion en se prononçant clairement pour une rémunération équitable des autrices et des auteurs. Dans le contexte de ce débat, les autrices et auteurs, traducteurs et traductrices de Suisse, tiennent à rappeler que : L'écriture est un métier, professionnel et non dilettante. Une activité créatrice que l'on exerce certes avec passion, mais qui exige aussi beaucoup de travail et de temps, à l'instar de n'importe quel métier. Tout travail mérite salaire. Il est donc normal que les prestations fournies par un auteur, une autrice soient rémunérées, car elles demandent du temps, de la préparation et font partie du champ de son expertise. Être auteur ou autrice, c'est jongler avec une multitude de sources de revenus différentes et nécessaires : droit d'auteur, lectures publiques, discussions, commandes, ateliers d'écriture... Toute forme qui décline et valorise son écriture et fait appel à ses compétences. Les autrices et auteurs sont des acteurs et actrices économiques. Ils sont le premier maillon de la chaîne du livre et participent à faire travailler de nombreuses personnes, pour la plupart justement rétribuées. Sans lui, sans elle, la chaîne du livre n'existerait pas et les éditeurs, bibliothécaires, organisateurs de manifestations littéraires et de salons du livre, etc., se retrouveraient au chômage. Pour toutes ces raisons, et d’autres encore, les autrices et auteurs de Suisse trouvent normal de recevoir défraiement et rémunération pour leurs prestations. Les autrices et auteurs espèrent avancer main dans la main avec l’ensemble du monde culturel et politique pour leur permettre de travailler dans de meilleures conditions et dans le respect et la valorisation de leur prestation, dans un but commun de qualité et diversité de la production littéraire.   Link: Déclaration et la liste des signataires

Journal

Mitteilungen: Die Schweizer Kulturstiftung vergibt an 20 Autorinnen und Autoren aller vier Landessprachen Werkbeiträge von je 25‘000 Franken. Sie ermöglicht ihnen damit, sich über längere Zeit auf ein literarisches Projekt zu konzentrieren. Link: Medienmitteilung An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.    

Journal

Büchermorde: Die Rauchspur der Vertilgung unliebsamer Gedanken reicht von biblischen Zeiten bis in die Gegenwart. 2006 ging im ostdeutschen Pretzien das «Tagebuch der Anne Frank» in Flammen auf, 2001 äscherten junge schwäbische Christen einen Harry-Potter-Band ein. Unterdrücker und Unterdrückte, Revolutionäre und Bewahrer – sie alle verübten das, was Kulturhistoriker mitunter auch als «Bücherhinrichtungen» bezeichnen. (bm) An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 23: Leser sind Süchtige

Journal

Leser sind Süchtige: «Ein Leser ist ein  Süchtiger – vorerst nicht süchtig auf Inhalte und Themen, selten verschworen auf ein einziges oder uneingeschränktes Themengebiet. Leser sind Allesleser.» –– Zitat: Peter Bichsel An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 22: Zimmerschmuck

Journal

Mitteilungen: Die Generalversammlung des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands SBVV wählte am Montag, 30. Mai 2016, Thomas Kramer, den Verlagsleiter des Zürcher Architektur-, Kunst- und Fotobuch-Verlags Scheidegger & Spiess, zum neuen SBVV-Präsidenten. Kramer folgt auf Marianne Sax, deren Amtszeit nach acht Jahren turnusgemäss endet. Link: Medienmitteilung An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Lesetipp

Andrea Gianinazzi, L'uomo che vive sui treni: Acht Erzählungen, wie acht Kapitel einer einzigen Geschichte – der Geschichte eines Weltenbummlers, der in Zügen lebt und Zeuge der Geschichte anderer Personen wird. Nur in der ersten und der letzten Erzählung geht es direkt um ihn: In jener über einen Deportiertenzug, der auf einem Abstellgleis endet, weil der Krieg aus ist, und in jener über sein tragisches Ende in einem Zug, in den er fälschlicherweise eingestiegen ist und in dem ihm der Sinn seiner Existenz bewusst wird. Zwischen diesen zwei Extremen die gewöhnlichen Geschichten anderer Personen: Ein Wagenmeister, der einmal die Woche durch einen langen Tunnel fährt, um nach Schäden Ausschau zu halten, ein Rentner, der jeden Morgen am Bahnhof zuschaut, wie die Leute kommen und gehen, eine Frau, die ihren Exmann trifft, um die Einzelheiten ihrer Scheidung zu besprechen, ein Zugführer, der vor der Pensionierung ein letztes Mal einen schweren Güterzug durch die Alpen begleitet, ein Student der Logik, der wegen einer Drogengeschichte in Schwierigkeiten steckt und ein Lastwagenfahrer, der in einer stürmischen Nacht sein Fahrzeug und einen Kollegen verliert.

Lesetipp

Mikhail Shishkin, Venushaar: „Warum haben Sie Asyl beantragt?“ Diese Frage muss der Erzähler ständig auf Russisch stellen. Er arbeitet als Dolmetscher für die Schweizer Einwanderungsbehörde. Tag für Tag übersetzt er die Leidensgeschichten seiner Landsleute. Auch er ist ein Emigrant, der seine Familie verloren hat: Nach einer schwierigen Scheidung beschränkt sich der Kontakt zu seinem Sohn auf einen Briefwechsel. Daneben versenkt er sich in die Lektüre: Er liest „Anabasis“, ein historisches Werk von Xenophon, und die (fiktiven) Tagebücher der (realen) russischen Sängerin Isabella Juriewa (1899-2000). Russland, die Schweiz, Italien, wo sich der „Dolmetsch“ verschiedentlich aufhält, Frankreich, wo Isabella Juriewa zeitweise lebte: Fremde Geschichten, eigene Erinnerungen und Gefühle, sowie Zeugnisse einer vergangenen Zeit vermischen sich in dem vielstimmigen Roman. Brillant verflicht er verschiedene Erzählstränge und menschliche Grundthemen: Krieg und Grausamkeit, aber auch Liebe und Kunst. „Venushaar“ zeigt die Menschen von ihrer schlimmsten und von ihrer schönsten Seite – virtuos und berührend. Der in der Schweiz lebende russische Autor Michail Schischkin ist international bekannt für seine Romane, die in vierzehn Sprachen übersetzt wurden. Er hat die drei renommiertesten russischen Literaturpreise erhalten. „Venushaar“, Schischkins erster Roman, der auf Deutsch erschien, wurde u.a. mit dem „internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt“ ausgezeichnet. (Ruth Gantert)

Lesetipp

Thomas Hürlimann, Der grosse Kater: «Der Bundespräsident sass hinter dem Pult im Ledersessel.» Mit zugekniffenen Lidern belauert er seine Gäste, wie sie über das Karomuster des Teppichs gehen. In der Art, wie sie auf die schwarzen oder weissen Felder achten, erkennt er, wen er vor sich hat. Ein Roman in den höchsten Sphären der Macht, Thomas Hürlimanns «Der grosse Kater» unterzieht die Schweizer Politik einer kritischen Gegenwartsanalyse in einem polyphonen, subtil verwobenen Prosawerk, das gleichermassen Politsatire wie Familienepos, philosophische Reflexion wie autobiographische Erzählung ist. Der Roman dreht sich um zwei Pole: während der Bundespräsident das spanische Königspaar zum Staatsbesuch empfängt, hat sein Sicherheitschef für das Damenprogramm einen Besuch in jener Klinik angesetzt, in der der eigene Sohn im Sterben liegt. Innerhalb von rund 20 Stunden, chronologisch präzise strukturiert, vollzieht sich die Katastrophe. Die Frau verdächtigt ihren Gatten des unwürdigen politischen Kalküls und provoziert einen diplomatischen Eklat. Das Epizentrum des Romans liegt am Rande des Politischen: in der diffusen Abhängigkeit von öffentlicher Repräsentation und familiärer Intimität, welche zuletzt beides zerstört. In Rückblenden, die das konzentriert ablaufende Geschehen immer wieder durchbrechen, erzählt Hürlimann die Geschichte eines gewieften Taktikers, der sich auf seinem Weg nach oben durch nichts aufhalten lässt. Das mutterlose Zuhause in der Dorfschmiede, die Erziehung im Kloster, die Politisierung in der Provinz, männerbündlerische Freundschaften in Militär und Studentenverbindung, die Heirat und schliesslich der grosse politische Auftritt markieren seine steile Karriere. Auf diesem Weg wird die Politik für den Machtmenschen familiär, zugleich vereinnahmt seine Politik die Familie. «Der grosse Kater» spielt im Zwielicht zwischen Fiktion und Fakten. Hürlimann setzt immer wieder Schlüsselreize ein, insbesondere biografischer Natur. Doch dreissig Jahre nach den dem Roman zugrundeliegenden Ereignissen hat er sich vom Schlüsselroman längst zum überzeugenden literarischen Spiel mit der Wahrheit emanzipiert. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Hans Rohner: Meine Jugend in Herisau. Appenzeller Verlag.

Neuerscheinungen

Marc Locatelli: Kicken, Kopfstehen, Klettern. Das grosse Sportwimmelbuch. Orell Füssli Kinderbuch.

Nachrichten

lit21: Unheimliche Geschehnisse auf Buckshaw

lit21: Hans-Ulrich Treichel: Tagesanbruch

lit21: Digest 15./16.6.

lit21: Beste Gesellschaft

lit21: Beat Generation im Centre Pompidou

Festivals

40. Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

21. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Le livre sur les quais 2016: Morges (Waadt)

Rigi Literaturtage: Rigi Kulm

Openair Literatur Festival Zürich