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LiteraturSchweiz

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Agenda

29-05-2016
Wo Dada da war...
baeschlin littéraire
Glarus Bahnhof
Glarus

Agenda

29-05-2016
Lesung in der Ausstellung
Andreas Neeser
Zähnteschüür
Oberrohrdorf

Agenda

29-05-2016
Das Entdecken erfinden
Hugo Loetscher
Theater Neumarkt
Zürich

Agenda

29-05-2016
Radio-Lesung aus «Ein letztes Mal wir»
Lovis Cassaris
GayRadio
Bern

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Mitteilungen: 2015 hat das Migros-Kulturprozent seine Literaturförderung neu konzipiert und das literarische Mentoratsprogramm double lanciert. Die dreisprachige Literaturplattform ermöglicht professionell literarisch Schreibenden den Austausch mit einem renommierten und erfahrenen Kollegen. Autoren können sich für die zweite Ausschreibung bis zum 31. Juli 2016 über www.double-literaturplattform.ch bewerben. Links: Medienmitteilung / D: www.double-literaturplattform.ch / F: www.double-plateformelitteraire.ch / I: www.double-piattaformaletteraria.ch An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Journal

Mitteilungen: Bis einschliesslich 6. Juni 2016 können deutschsprachige unabhängige Verlage einen Titel zur Hotlist 2016 einreichen. Link: Ausschreibung und Einreichungsformular An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Journal

Mitteilungen: Der mit 10'000 Franken dotierte ZKB Schillerpreis geht im Jahr 2016 an Thilo Krause. Der Autor wird für seinen Gedichtband «Um die Dinge ganz zu lassen» ausgezeichnet: Das Werk verdichtet Gedankensplitter, Alltagssituationen und Stimmungen hintersinnig und bilderreich. Link: Medienmitteilung An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Journal

Literarische Kollateralschäden / 2: Bei ihrer jährlichen Bilanz über die aus Bibliotheken verbannten Bücher listet die American Library Association (ALA) auch die Gründe auf, womit sich Bücher verdächtig machen. Ein Katalog der öffentlich tolerierten Schandtaten! Darunter finden sich Begriffe wie Familienfeindlichkeit, Nacktheit, sexuelle Freizügigkeit, politischer Standpunkt, Abtreibung und andere «anstössige Dinge». Eine Untersuchung von 2011 hat gezeigt, dass speziell Bücher angefeindet werden, die soziale und ethnische Vielfalt (Diversity) zum Inhalt haben. (bm) –– Quellen: State Americas Libraries Report 2015 und Diversity in Ya An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 20: Literarische Kollateralschäden 1

Journal

Mitteilungen: Das neue Förderinstrument im Fachbereich Literatur bietet eine Unterstützungsmöglichkeit für Aargauer Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Link An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Journal

Mitteilungen: «Ein Hirn haben heisst Anarchist sein», schreibt der Zürcher Arzt Fritz Brupbacher im Jahr 1912. Wo steht die Anarchie heute — welche Spuren hat das Streben nach einem herrschaftsfreien Leben in der Literatur und im Alltag hinterlassen? In Zusammenarbeit mit Autoren, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Aktivisten, Schülern, Freidenkerinnen und Querulanten zeigt die Ausstellung im Strauhof Beiträge zu gelebter Anarchie, literarischen Utopien und historischen Fakten. Mit Beiträgen von Annette Amberg, anonym, Plinio Bachmann, bblackboxx, Ricco Bilger, Nora Bossong, Katja Brunner, Mischa Brutschin, Renata Burckhardt, CIRA Lausanne, Ann Cotten, Florian Eitel, Frauengruppe ASZ, Fucking Good Art, Christian Haller, Jürg Halter, Cathérine Hug, Karin Huser, Rémi Jaccard, James Joyce Stiftung, Urs Marti, Roger Monnerat, Antonin Rohdich, Cyril Schäublin, Gesa Schneider, Philip Sippel, Carlo Spiller, Tilo Steireif, Wolfgang Sterneck, Lara Stoll, Valentina Vetturi, Wollsäue und Lindt Goldhasen, Julia Zutavern, Stefan Zweifel Die Vernissage findet am 9. Juni, ein Presserundgang am 8. Juni statt. Link An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Lesetipp

Nora Gomringer, Nachrichten aus der Luft: Die hohe Kunst des Liebesgedichts besteht heutzutage darin, den Vorbildern zu entkommen, ohne sie zu ignorieren. Die Lücke dazwischen ist schmal, doch es gibt sie, wie Nora Gomringer in ihrem neuen Gedichtband demonstriert. Auf diesem Feld emotionaler wie poetischer Spannung findet sie immer wieder überraschende Worte und Wendungen für bekannte Gefühle. In "My Husband for a Night" beispielsweise feiert sie mit schnellen Worten die aufwühlende Liebesnacht, die ohne Folgen geblieben ist. Und auch ohne Antwort auf die zahlreichen SMS, dafür "unerwartet poetisch im Abgang:  / inniglich tippt sich honiglich mit / Worterkennung –" Mit der Liebe korrespondiert in diesem Band das Reisen. In der Widmung deutet die Autorin an, dass sie viel unterwegs gewesen ist. In alle Richtungen. Darauf beziehen sich die "Nachrichten aus der Luft", aus all den Lüften, die mit und in diesen Gedichten wehen. Das längste ist 2008 in Nowosibirsk entstanden, über "Dinge ohne Ereignis", die am Ende Fragezeichen hinterlassen. "Buchstabier-staunend" wandert das poetische Ich durch die kyrillische Schriftwelt, "die mir meine Konzentration abverlangt" und so sprachlichen Widerstand leistet; dies obgleich – wie ein Viktor erzählt – die russische Sprache "durch und durch verletzt" sei. Nora Gomringer zieht hier alle Register: prosaische Aufzeichnungen wechseln sich ab mit schnellenden Aufzählungen und genauen Beobachtungen auf der Strasse. Und wenn's sein muss, verschmäht sie auch den feinen Kalauer nicht, wie im Gedicht "Kapitulation : Kapiert": "Als nichts mehr ging / Ging ich." Die Autorin liebt das Widerstrebende, das sich nicht in vorgestanzte Muster Einfügende. Um dies zu verdeutlichen, nutzt sie alle, auch typographische Mittel. Die einzelnen Gedichte sind in unterschiedlichen Schriften kreuz und quer über die Seiten verteilt abgedruckt. Abweichung und Widerstand wünscht sich Nora Gomringer generell für die Poesie. Die Schreibenden vermehren sich – ungehindert, heisst es im Gedicht "Fressfeinde der Autoren", das quer zur üblichen Leserichtung liegt, deshalb "wünsche ich mir / Einen Fressfeind statt einer weichen Nische / In der Existenz." Eine Audio-CD liegt diesem Buch bei, worauf die Autorin mit präziser Diktion ihren Gedichten zusätzliche Emphase verleiht. Das ist zwar nicht ungefährlich, weil persönliche Lektüren so entwertet werden könnten, doch Nora Gomringer ist eine grossartige Interpretin ihrer eigenen Poesie. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Hugo Ball, Tenderenda der Phantast: «jolifanto bambla ô falli bambla». Die erste Zeile seines legendären «Karawane» -Gedichts hat Hugo Ball unvergesslich gemacht. 1916 liess sich der Irrsinn des ersten Weltkriegs kaum treffender ausdrücken. Parallel zu seinen Dada-Versen hat Hugo Ball damals, zwischen 1914 und 1920, auch an einem «Büchel» geschrieben, das erst Jahrzehnte nach seinem Tod erscheinen sollte: «Tenderenda der Phantast». Die Jolifanto-Karawane tritt auch hierin auf. Allein «Tenderenda der Phantast» greift über die Dada-Poesie hinaus und zeichnet ein schillerndes Bild des politischen Dadamysten Ball. Prosa und Lyrik munter mischend hat er ein wunderbares Gauklerstück gedichtet, das rein ist an poetischem Geist und zugleich tief eingeschwärzt durch die Ereignisse der Zeit. Unbeschwerte, synästhetische Sprachbilder wechseln mit finsteren Anspielungen auf eine bedrohliche Wirklichkeit: Zauberflug und Gräberreihen. «Die Angst vor der Gegenwart verzehrt uns.» Die Welt, wundert sich Ball schelmisch und erstaunt zugleich, rege sich über die Reden von Clemenceau oder Lloyd George weniger auf als «über das schwankende Häuflein dadaistischer Wanderpropheten». Die närrische, anarchische Negation geltender Normen wurde für gefährlicher erachtet als die von Angst zerfressene Normalität. Insofern enthält die dadaistische Buffonade hinterrücks auch eine politische Predigt. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Antonio Rossi, Ricognizioni: Antonio Rossi – Dichter, Übersetzer und Spezialist für die Dichtung des 15. Jahrhunderts – ist 1952 in Maroggia geboren und hat 1979 mit Ricognizioni seinen ersten Gedichtband vorgelegt, dem nach einigen Jahren Glyphé (6 Gedichte, begleitet von Radierungen von Samuele Gabai, 1989) , Diafonie (1995) und als bislang letzter Sesterno (2005) gefolgt sind. Die Ricognizioni sind in 4 Teile untergliedert (mit jeweils 10, 6, 14 und 15 Texten) und schlagen einen anekdotischen und erzählerischen Weg ein. Die konkrete – häufig banale – Situation bietet dem Dichter den Anlass für Reflexionen und der Suche nach Bedeutungen (daher die Ricognizioni, dt. Erkundungen, im Titel), die vom einzelnen Erlebnisfragment bis zur Welt in ihren unzähligen Aspekten und Schattierungen reicht. Der Augenblick wird im Detail photographiert, und die Texte formen sich häufig zu einer einzigen langen Phrase, die auch syntaktisch die beschriebene Situation mit dem Fühlen des Autors verbindet, wachsam für den Dialog, der sich zwischen den Geschehnissen und ihm selbst entwickelt, und sich einer Einzelheit verdankt, die von der Norm abweicht und seine scharfe Beobachtung erregt, ja fast erzwingt.(Sandra Clerc, übers. von Christoph Roeber)

Neuerscheinungen

Diverse: TÄXTZIT, Band 8. Wortzimmerer Arno Seeli.

Neuerscheinungen

Roger Schawinski: Ich bin der Allergrösste. Warum Narzissten scheitern. Kein & Aber.

Nachrichten

LiteraturSchweiz Tweets: [swissliterature] Fehlerquote in Büchern: Lektorat, dringend gesucht https://t.co/I9rzN9xBQj

lit21: Jane Gardam: Sweet Lady Jane

lit21: Blätterrascheln – Blick in die Herbstvorschauen

lit21: Japan by the Book

lit21: Tilmann Lahme

Festivals

20° edizione Festival Poestate 2016

40. Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

21. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Le livre sur les quais 2016: Morges (Waadt)

Openair Literatur Festival Zürich