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LiteraturSchweiz

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Agenda

02-10-2016
Wolken melken und mehr
Rhaban Straumann
Restaurant pure
Olten

Agenda

02-10-2016
«Annette Hug – Wilhelm Tell in Manila»
Annette Hug, Kirstin T. Schnider
Freilichtmuseum Steinbruch Antonini
Wassen

Agenda

02-10-2016
Matinée
Arno Camenisch, Christoph Schaub
Biohotel Ucliva
Waltensburg

Agenda

02-10-2016
Lesung
Lukas Hartmann
Kantonsbibliothek Baselland
Liestal

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Mitteilungen: Erste literarische Texte der Double-Literaturplattform und «Doubles» 2016/2017

Journal

Mitteilungen: Ulrich Blumenbach erhält den Basler Kulturpreis 2016

Journal

Mitteilungen: Studer/Ganz-Preis 2016 an Barbara Schibli

Journal

Vercodiert: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 39

Journal

Kate Clanchy: Festival di traduzione Babel – Voci di giovani poeti immigrati alla Bbc

Journal

«Hiver à Sokcho» de Elisa Shua Dusapin: Critique par viceversalittérature

Lesetipp

Nicolas Robel, Der blaue Tiger: Der Comic «Le Tigre bleu» erhielt im Jahr 2003 den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreises. Jetzt endlich ist er auch auf Deutsch nachzulesen, nicht in einem gestandenen Bilderbuchverlag, sondern als SJW-Heft. So kommt «Der blaue Tiger» zwar in kleinerem Format daher als im Original, die Geschichte vom kleinen Paul, der sich oft einsam fühlt, weil seine allein erziehende Mutter arbeiten gehen muss und er dann seine Ängste und Sorgen mit seinen Stofftieren und Fingerpuppen teilen muss, verliert dadurch aber nichts von ihrer Dichte und Sinnlichkeit. Robel ist ganz nah bei seinem ProtagonistInnen, zeigt seine Macht- und Ohnmacht mit Perspektivwechseln und Veränderungen der Hintergrundfarben, lässt uns nachvollziehen, wie Paul auf seine Puppen-Freunde baut und was für ein grosser Schritt es für ihn ist, das Nachbarsmädchen Katja an seinen Spielen teilhaben zu lassen. Dass Pauls Mutter ihren Sohn in diesem Reifeprozess stützt, sein Puppen-Theater durchschaut und ihn trotzdem ernst nimmt, ist eine weitere Stärke dieses Bandes. Es gibt wenig überzeugende Comic für Kinder bis acht Jahre, «Der blaue Tiger» gehört dazu.

Lesetipp

Niklaus Meienberg, Reportagen: Niklaus Meienbergs bevorzugte und meisterhaft beherrschte Textform war die Reportage. Während mehr als zwanzig Jahren schrieb er für verschiedenste Zeitungen und Zeitschriften und sorgte regelmässig für Aufregung. Zwischen 1976 und 1990 erliess der Tages-Anzeiger sogar ein Schreibverbot gegen ihn.Meienbergs Reportagen sind gekennzeichnet durch zwei Kerneigenschaften: Sie sind unverblümt, engagiert, ja oft auch giftig und süffisant im Ton, und sie sind stets bestens recherchiert. Meienberg verliess sich am liebsten auf eigene Nachforschungen und auf mitunter intime Kenntnisse, die zu erlangen er keine Berührungsängste zeigte. Er ging dafür auch in die Höhle des Löwen, also an Armeeveranstaltungen und Managementseminare, um Informationen aus erster Hand zu erhalten. Gerade deshalb widersetzten sich seine Reportagen oft der schnellen Vereinnahmung durch Freunde wie Feinde. Vor allem eine Tatsache wirkte daran skandalös: der Journalist Meienberg zog keine scharfe Trennlinie zwischen Privatheit und Politik. Beides hing für ihn untrennbar miteinander zusammen: Politisches ist angelegt im Privaten, Privates akzentuiert sich in der Politik. Gerade deshalb provozierte er. Was davon in Erinnerung bleibt ist aber vor allem die Sprache: eine in jedem Sinn eigenwillige, kernige, hin und wieder auch verletzende oder überraschenden Respekt bezeugende Diktion, die seine Texte bis heute als die seine erkennbar macht. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Lisa Elsässer, Feuer ist eine seltsame Sache: «Feuer ist eine seltsame Sache» – das steht auf einem Zettel, den ein Mann auf dem Küchentisch einer Frau hinterlässt. Und weil es nicht irgendeine Frau, sondern ausgerechnet die Freundin seiner Frau ist, könnte das Knistern bald gefährlich werden. Es wird eine Liebe daraus, keine einfache: «Wir trennten uns nach dieser Nacht an einer Ampel, die um die frühe Morgenzeit nur orange blinkte. Rot oder grün ist eindeutiger, sagte ich. Er legte seine Finger auf meinen Mund.»

Neuerscheinungen

Karl Uellinger: Mein Jugendbilderbuch. Appenzeller Verlag.

Neuerscheinungen

Bernhard Brack: So bist du gegangen, Väterchen. orte Verlag.

Nachrichten

LiteraturSchweiz Tweets: [swissliterature] Katharsis https://t.co/wJs7VjXUTK

LiteraturSchweiz Tweets: [swissliterature] Oktober 2016: Waldgut Verlag und Seismo Verlag im Swipsfenster https://t.co/rALO43o5wf

lit21: Kriegsklage im Sonett

lit21: Der sprachgewaltigste Autor deutscher Literatur im Zeitalter des Barock

lit21: Dead at 76

Festivals

Literaare: Thuner Literaturfestival

Frankfurter Buchmesse 2016: Gastland Flandern & die Niederlande

Woerdz – das Spoken-Word-Festival

Zürich liest

Literaturtage Zofingen: Schwerpunkt Niederlande & Flandern