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Agenda

17.30 Uhr
Politik und Liebe machen
Laura de Weck
Kantonsbibliothek Thurgau
Frauenfeld

Agenda

18.00 Uhr
Lesung
Max Goldt
Kaufleuten Zürich
Zürich

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18.00 Uhr
Neue haarsträubende Fälle
Philip Maloney
Werkstatt Chur
Chur

Agenda

31-08-2016
SJW-Vernissage 2016
Bettina Spoerri unterhält sich mit den Autoren, Il…
Theater Stadelhofen
Zürich

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Antenne Romande: 'Histoire de la littérature en Suisse romande': tiens, voilà du bidon !

Journal

Mitteilungen: Veranstaltungen zum Hieronymustag – Internationaler Übersetzertag am 30. September

Journal

«Herbertgeschichten» von Elisabeth Schrom: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Journal

Antenne Romande: 'Histoire de la littérature romande': veillons au grain (de folie) !

Journal

Mitteilungen: Loorentag 2016 am 24. September ab 14 Uhr im Übersetzerhaus Looren, Wernetshausen zum Thema «Filme übersetzen»

Journal

«Der Mann, der das Glück bringt» von Catalin Dorian Florescu: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Lesetipp

Theo Candinas, Raccolta tardiva / Spätlese: Fast hundert Gedichte legt uns Theo Candinas in seiner «Spätlese» vor. Wir kennen den Schriftsteller mehr als Erzähler, der eine scharfe Zunge hat und kein Blatt vor den Mund nimmt, seit Jahrzehnten mit Obrigkeit und Kirche hart ins Gericht geht, Sozialkritik übt und unermüdlich für seine Ideale einer gerechteren und ehrlicheren Welt kämpft. Wir denken an den Autor der berühmten Figur Gion Barlac, wir denken an Candinas anprangernde Texte wie «Tè-Tuà». Ein halbes Jahrhundert nach Candinas ersten beiden Gedichtbänden (erschienen 1959 und 1966) folgt nun der dritte: Ein dichterisches Vermächtnis des über Achtzigjährigen: Eine Mischung aus dem zornigen, aufmüpfigen und polternden Candinas und dem sensiblen Dichter mit der leisen Stimme der «Poesias sin pupi blau» / «Gedichte auf blauem Grund» und der «verhaltene[n] Träne, der verlorene[n] Liebe» oder der rätselhaften Metaphern wie im Abschlussgedicht «XXV»: «Melli gadas stilletada / cul cunti e cul marti / scultschenad’e violada / noss’amur / cul caltschiel strunglada / lu puspei levada / per vegnir sbittada / torturad’ a mort / noss’amur / senza fin e mort.» (Mevina Puorger, , 2011)

Lesetipp

Alberto Nessi, Terra matta: Alberto Nessi ist der Chronist des Mendrisiotto, seiner Heimat im südlichen Tessin. In den drei Erzählungen unter dem Titel «Terra matta» erinnert er aus einer Perspektive von unten an die Geschichte dieses armseligen, nutzlosen Landes, das im Titel anklingt. Es sind die armen Schlucker, Hirten und Arbeiterinnen selber, die von den Aufständen des ‹guten› Banditen Mattiroli erzählen, vom Streik der Zigarrendreherinnen oder von Tonio, der gegen die Faschisten in den spanischen Bürgerkrieg zog und als Geschlagener heimkehrte. In der Handschrift Nessis legen sich die drei Geschichten gewissermassen übereinander und werden zu einer grossen Volkserzählung aus dem ärmlichen, zugleich aufrührerischen Mendrisiotto. Nessi greift zurück auf historische Berichte, Protokolle und persönliche Dokumente, um aus ihnen Geschichten herauszuschälen, die seiner Heimat zur Ehre gereichen. Mögen der verwegene populäre Mattiroli, die streikenden Arbeiterinnen und der unglückliche Spanienkämpfer am Ende auch unterliegen, so geben sie doch ein Exempel für menschlichen Mut und die Bereitschaft, sich dem Schicksal nicht widerstandslos zu unterwerfen. Der Mensch muss sich wehren, bedeutet Alberto Nessi. Als ihr Chronist bringt er seinen Figuren tiefe Empathie und hohen Respekt entgegen. Aus dem Geist des historischen Berichts entwickelt er so in «Terra matta» eine Form des volkstümlichen Erzählens, das über grosse literarische Kraft und Qualität verfügt. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Jon Semadeni, La Jürada / Der Bannwald: Steivan, der Förster von Patval, wälzt sich unruhig im Bett. Im Kopf taumelt er zwischen angstvollem Wachen und verstörenden Träumen. Erinnerungen aus der Kindheit wechseln ab mit Gedanken an den Schnee draussen. Hält der Bannwald, die Jürada, die er gegen den Widerstand der alten Dörfler ausgelichtet und verjüngt hat? Nicht nur damit hat er sich unbeliebt gemacht. Ria, die ruhig neben ihm schläft, wurde von Mutter verachtet. Dann ertönt die Sturmglocke.Jon Semadenis poème en prose erzählt von der Schutzlosigkeit der Menschen in den Bergen. Die Angst vor der Lawine ist real, und wer gegen die Gesetze der Tradition verstösst, macht sich angreifbar. Eine Unterländerin zur Frau, dazu neumodische Sitten in der Waldpflege: Hat Steivan Schuld auf sich geladen, obwohl er nur das Beste wollte? Solche Gedanken drehen sich in seinem Kopf, im Wechsel mit heilen Bildern vom munteren jungen Buben, und durchblitzt vom jähen Gedanken an eine andere Frau. Jon Semadeni hat dafür eine Sprache gefunden, die sich traumwandlerisch bewegt und zugleich ganz und gar elementar ist. Der Autor selbst meinte einmal, dass seine Kunstprosa mehr als eine oberflächliche Lektüre verlange und auch dem romanischen Leser „eher fremd“ erscheinen würde. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Angelika Overath: Gebrauchsanweisung für das Engadin. Piper Verlag.

Neuerscheinungen

Beat Gloor: Wir sitzen alle im gleichen Boot. Aber nicht alle rudern. Salis Verlag.

Nachrichten

LiteraturSchweiz Tweets: [swissliterature] Lesetipp → neu in unserem Archiv: Douna Loup «Die Schwesterfrau» https://t.co/MOmZ11Aqtm

lit21: Aufgelesen 23: Das gibt mir Berge.

lit21: Gedankenstrich

lit21: Literatur auf ARTE – September 2016

lit21: 100-Seiten-Bücher – Teil 118 César Aira: »Der kleine buddhistische Mönch« (2005)

Festivals

Le livre sur les quais 2016: Morges (Waadt)

Rigi Literaturtage: Rigi Kulm

Babel Festival di letteratura e traduzione: Bellinzona

Literarischer Herbst Gstaad

BDFIL: Festival de bande dessinée Lausanne